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    Hofheim

    Verwaltungsumlage der VG Hofheim steigt

    Die Verwaltungsgemeinschaft (VG) Hofheim ist finanziell solide aufgestellt. Eine Darlehensaufnahme ist für das Jahr 2020 nicht vorgesehen. Die Verwaltungsumlage erhöht sich wegen gestiegener Personalkosten auf 160 Euro. Dies sagte VG-Leiter Andreas Dellert während der Versammlung der VG-Gemeinschaft im Haus des Gastes. Nach dem Stichtag 30. Juni 2018 hatten die Mitgliedsgemeinden der VG insgesamt 11 391 Einwohner.

    Der Verwaltungshaushalt für das Jahr 2020 schließt in Einnahmen und Ausgaben mit  2 451 510 Euro ab, der Vermögenshaushalt mit 280 450 Euro. Das ergibt ein Gesamthaushaltsvolumen von 2 731 960 Euro. Im Haushaltsjahr 2020 betragen die Einnahmen aus den Verwaltungsgebühren 87 250 Euro. Das sind 3,56 Prozent der Einnahmen des Verwaltungshaushalts und 2750 Euro weniger als im Vorjahr. Die Finanzzuweisungen betragen 208 600 Euro, 1800 Euro weniger als im Vorjahr.

    Die Verwaltungsumlage der Mitgliedsgemeinden beträgt 1 822 560 Euro, das sind 74,34 Prozent der Einnahmen des Verwaltungshaushalts. Die Verwaltungsumlage beträgt 160 Euro pro Einwohner und erhöht sich um 17,50 Euro gegenüber dem Vorjahr. Aufgrund der Zuführung vom Vermögenshaushalt zum Verwaltungshaushalt in Höhe von 206 150 Euro erhöht sich die Verwaltungsumlage nur um 12,28 Prozent (Vorjahr 142,50 Euro).

    Die Personalausgaben im Jahr 2020 betragen 1 951 900 Euro. Das sind 79,62 Prozent der Ausgaben des Verwaltungshaushalts. Die sonstigen Verwaltungs- und Betriebsausgaben belaufen sich auf 499 610 Euro oder 20,38 Prozent der Ausgaben des Verwaltungshaushalts. Diese Ausgaben erhöhen sich gegenüber dem Vorjahr um 77 960 Euro.

    Im Vorjahr 2019 wurden durch Mehreinnahmen bei den Gebühren und Minderausgaben bei den Personalkosten im Verwaltungshaushalt rund 70 400 Euro erwirtschaftet, die dem Vermögenshaushalt zugeführt werden. Der Rücklagenstand betrug zu Beginn des Haushaltsjahres 2020 rund 411 000 Euro. Aufgrund des hohen Rücklagenstands wird seitens der Verwaltung vorgeschlagen, die Verwaltungsumlage aufgrund der höheren Personalkosten auf 160 Euro festzusetzen, bei gleichzeitiger Zuführung vom Vermögens- zum Verwaltungshaushalt in Höhe von 206 150 Euro.

    Geplante Investitionen

    Im Vermögenshaushalt 2020 sind folgende Investitionen geplant: Umrüstung PC auf SSD-Festplatten: 8000 Euro, ergänzende Büroausstattung: 10 000 Euro, EDV-Anlagen: 18 000 Euro, Umbaumaßnahme im VG-Gebäude 15 000 Euro, Barcode-Lesestifte für Wahlen 5000 Euro. Die Finanzierung der Ausgaben des Vermögenshaushalts 2020 erfolgt durch eine Entnahme aus der allgemeinen Rücklage in Höhe von 280 450 Euro. Der Rücklagenstand der Verwaltungsgemeinschaft wird am 31. Dezember 2020 voraussichtlich rund 130 740 Euro betragen. Eine Darlehensaufnahme ist in 2020 nicht vorgesehen. Die geplanten Investitionen sind durch die Rücklagenentnahme und Zuschüsse finanziert.

    Als Stellvertreter für den VG-Vorsitzenden Wolfgang Borst wurden die Bürgermeister Hubert Endres (Bundorf) und Bernd Fischer (Riedbach) für die neue Legislaturperiode gewählt. Das Sitzungsgeld wurde auf 30 Euro festgelegt. Standesbeamte werden pro Einsatz mit 50 Euro je 1000 Einwohner vergütet.

    Die Zulassungsstelle zieht aus dem VG-Gebäude in das ehemalige Krankenhaus. Der freiwerdende Raum soll zum Bürgerbüro umgebaut werden, inklusive eines Empfangsbereichs und Informations-Bildschirm. Das Gremium genehmigte ein Budget von 50 000 Euro für den Umbau.

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