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    Prichsenstadt

    Ab sofort vier verkaufsoffene Sonntage in Prichsenstadt

    Ein Bürger hatte die Stadt auf einen fehlerhaften Eintrag auf der Internetseite bezüglich verkaufsoffener Sonntage hingewiesen. Dort war bis vor kurzem zu lesen, dass diese Sonntage dann abzuhalten seien, wenn die beiden Handwerker- und Bauernmärkte sowie der Adventsmarkt abgehalten würden. Alle drei Märkte würden nicht mehr existieren, der Bürger bat um Anpassung der Verordnung.

    Ab sofort dürfen Verkaufsstellen in Prichsenstadt (mitsamt Ortsteilen), etwa Metzger oder die Ladenhöfe von Landwirten, an vier Sonntagen im Jahr öffnen. Einer davon ist festgelegt: er betrifft den Sonntag der Prichsenstadt Classics. Dann müssen die Verkaufsstellen, wie an den übrigen Sonntagen auch, am Samstag vorher um 14 Uhr schließen, damit sie sonntags von 12.30 Uhr bis 17.30 Uhr öffnen dürfen. Es gibt auch keine festen Sonntage, an denen alle geöffnet haben müssen.

    Normalerweise braucht es dafür Anlässe wie etwa die Prichsenstadt Classics. Zukünftig können die Verkaufsstellen ihre Anlässe selbst schaffen, etwa als Hoffest oder wenn der Inhaber Goldene Hochzeit oder einen runden Geburtstag feiert. Dass es jetzt vier Sonntage sind, ist das Ergebnis eines Antrages von Stefan Deppisch, der sich während der Sitzung über das Internet schlau gemacht und die Möglichkeit von vier verkaufsoffenen Sonntagen pro Jahr gefunden hatte.

    Zweite Hortgruppe im Haus für Kinder

    Kurz und schmerzlos schickte der Rat außerdem seinen Bauantrag auf Erweiterung des Hauses für Kinder auf den Weg. Es wird eine zweite Hortgruppe geschaffen, dafür wird an den Schultrakt angebaut und Räume der Schule mitgenutzt. Der Kindergarten wird um eine Krippen- und eine Kindergartengruppe erweitert, zum Teil auf den Flächen der alten Laufbahn. Weil dieser Plan schon besprochen und beschlossen worden war, mussten die Räte nur noch für das Stellen des Bauantrages die Hand heben.

    In der Bürgerfragestunde war die angedachte Vollverpflegung im Haus für Kinder ein Thema. Ein Vater beklagte sich darüber, dass er von der Abstimmung, die am Informationsabend angesprochen worden war, noch nichts gehört hätte. "Das ist nicht als Abstimmung vorgesehen, weil dann alle Eltern hätten anwesend sein müssen", so die Antwort Schlehrs. Vielmehr handele es sich im Bereich der Elternbeteiligung um eine Umfrage, "und daraus werden wir das Ergebnis herauslesen". Wie berichtet will der Stadtrat den Eltern nicht gegen deren Willen eine Vollverpflegung verschreiben. Deshalb sollen die Eltern befragt werden, ob sie sich vorstellen könnten, dass ihr Kind eine Vollverpflegung aus drei Mahlzeiten bekommen soll oder nicht.

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