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    Seinsheim

    Adventskalender (5): Schon Heinz Dorschs Opa war Bürgermeister

    Seit 30 Jahren engagiert sich Heinz Dorsch bereits als ehrenamtlicher Bürgermeister in Seinsheim. Warum die Weihnachtszeit für ihn mehr Arbeit bedeutet, erklärt er hier.
    Adventskalender Main-Post Kitzingen (5) Foto: Patrick Pleul, dpa

    Heinz Dorschs Tätigkeit als Bürgermeister von Seinsheim war praktisch durch die Familientradition vorbestimmt. Wie schon sein Großvater (1920 – 1933) und sein Vater (1953 – 1978) kümmert sich der 65-Jährige mittlerweile seit 1990 ehrenamtlich um die rund 1000 Einwohner der Marktgemeinde.

    Obwohl er eigentlich nie das Ziel hatte, in das Bürgermeisteramt gewählt zu werden, kamen einige Leute auf ihn zu und baten ihn mit der Begründung "Mensch, das wäre doch was für dich!" zu kandidieren. Ein Angebot, das der gebürtige Seinsheimer nicht ausschlagen konnte und wollte. 

    Gerade die Vielfältigkeit der Aufgaben reize Dorsch, der bei den kommenden Kommunalwahlen nicht mehr antritt, noch immer. Trotzdem habe das Amt viel Zeit eingefordert. "Der ehrenamtliche Bürgermeister ist halt von Montagmorgen bis Sonntagabend im Dienst", antwortet er lachend auf die Frage nach seinen Arbeitszeiten.

    Der Dezember stellt für Dorsch, der auch jahrelang im Gesangsverein des Ortes aktiv war, eine besondere Herausforderung dar. In dieser Zeit seien besonders viele Termine und Veranstaltungen, die er als Bürgermeister besuchen müsse. Dazu kommt eine private Verpflichtung: Mit dem Gesangverein hat er jahrelang die Christmette mitgestaltet.

    Dorsch hofft, dass sich wieder mehr Jugendliche in der Politik engagieren, da das dörfliche Leben auch in Zukunft mehr als genug Aufgaben und Ziele biete.

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