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    Kitzingen

    Am Ende des Schuljahres: Suchtberatungsstelle zieht Resümee

    „Ich nehme von dem Tag mit, dass es viele verschiedene Süchte gibt.“ „Man konnte wirklich offen reden.“ „Die Spiele waren cool.“ So oder ähnlich lautete das positive Feedback der Schüler nach einem Aktionstag zur Suchtprävention. Dies bestätigte die Sozialpädagogen Alexandra Steigerwald und Tom Hupfer darin, ihre suchtvorbeugende Arbeit in Schulklassen der achten Jahrgangsstufen im Landkreis Kitzingen fortzuführen, heißt es in einer Pressemitteilung.

    Das Projekt „Ich bin so frei“ der Caritas-Suchtberatungsstelle Kitzingen wurde im vergangenen Schuljahr in 14 Klassen an verschiedenen Schulen durchgeführt. Es setzte auf die offene und glaubwürdige Auseinandersetzung. Es wurden Merkmale von Sucht besprochen, Risiken und Grenzen diskutiert und Selbstbehauptung eingeübt.

    Ziel ist die kritische Haltung gegenüber potentiellen Suchtmitteln und der selbstbestimmte Umgang mit diesen, heißt es weiter. Themen des Aktionstages waren Handy-Nutzung, Kräutermischungen und Cannabis, aber auch Essstörungen, Gaming und Alkohol.  Weniger geworden sei das Zigarettenrauchen, so die beiden Präventionsfachleute, dafür sei das Shisha-Rauchen weiter verbreitet.

    Die suchtpräventiven Veranstaltungen der Caritas-Suchtberatungsstelle Kitzingen werden bereits seit 1998 regelmäßig an Schulen im Landkreis durchgeführt. Das Angebot steht allen Schulen offen. Zur Finanzierung dieser präventiven Arbeit sind Spenden willkommen.

    Kontakt: Psychosoziale Beratungsstelle für Suchtprobleme Kitzingen, Schrannenstr. 10, Tel.: (09321) 22040, Mail: suchtberatung@caritas-kitzingen.de

    Bearbeitet von Karin Angerer

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