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    Atzhausen

    Atzhäuser Feuerwehrverein: Einsatz für die Dorfgemeinschaft

    Seit 25 Jahren gibt es in Atzhausen den Feuerwehrverein. Bei der Jubiläumsfeier am Samstagabend im Feuehrwehrgerätehaus war auch ein Teil der Personen dabei, die sich bei der Gründungsversammlung in die Mitgliederliste eingetragen hatten. Foto: Winfried Worschech

    Seit 25 Jahren gibt es in Atzhausen den Feuerwehrverein. Das Jubiläum wurde am Samstagabend im Feuerwehrgerätehaus gebührend gefeiert und für die Vereinsmitglieder gab es viel Lob für verschiedenste Aktivitäten. "Sie leisten mit hohem ehrenamtlichen Einsatz viel für die Dorfgemeinschaft", sagte Bürgermeisterin Gerlinde Stier.  Bei ihrem kurzen Rückblick zur Historie  des Vereins wurde nicht nur das große Engagement deutlich, sondern auch die Bereicherung des Dorflebens "durch verschiedene Veranstaltungen des Vereins, der auch so etwas wie ein Dorfgemeinschaftsverein ist".

    Ihrem Abriss der Vereinsgeschichte lag nicht nur das Protokoll der Feuerwehr zugrunde, sondern auch die Aussagen und Fotos von Paul Gärtner, der in der Gründungsversammlung im Januar 1994 zum Vorsitzenden gewählt wurde und bei dem sie sich herzlich bedankte. Als "Einstieg für den Verein" bezeichnete sie die Kirchweih 1994 "und Spuren hinterließ auch 1995 das große Fest zum 120-jährigen Bestehen der Atzhäuser Feuerwehr, seit 1998 gibt es das Kesselfleischessen". Viel Arbeit gab es beim Bau des Feuerwehrgerätehauses, der 2005 begann "und auch bei der derzeitigen Dorferneuerung  sind die Leute dabei". Die Bürgermeisterin bedankte sich für jeglichen Einsatz bei verschiedensten Gelegenheiten, "für viel Arbeit im Hintergrund, die auch dafür sorgt, dass es für die Gemeindearbeiter in Atzhausen wenig zu tun gibt"., Rosen gab es für die Frauen, weil sie bei den Veranstaltungen immer mit einem guten Essen zum Gelingen der Festivitäten beitragen. Ein besonderer Dank galt auch dem Vorsitzenden Leonhard Kuhn, der seit 20 Jahren an der Spitze steht, "mit gutem Beispiel voran geht und mit neuen Ideen das Vereinsleben bereichert". An die Atzhäuser appellierte sie, "weiter so zusammen zu halten".

    Vorsitzender Kuhn erinnerte an die Gründungsversammlung, bei der sich 20 Personen als Mitglied eingetragen hatten. Die 25 Jahre Vereinsleben sah er als Erfolgsbilanz, "denn der Feuerwehrverein hat mehr Aktivitäten ins Dorfleben gebracht". Das zeigte auch seine Liste der verschiedensten Unternehmungen auf, die von den Arbeiten in Dorf, Friedhof und Flur bis hin zu den Veranstaltungen reichten, die im Feuerwehrgerätehaus durchgeführt wurden. Das alles wäre nicht ohne viele fleißige Hände und Leute möglich gewesen, die sich für die Feuerwehr engagierten. "So zum Beispiel Wolfgang Gärtner, der seit 41 Jahren als Schriftführer der Feuerwehr tätig ist".

    Kreisbrandinspektor Michael Krieger, der seit 19 Jahren die Atzhäuser Feuerwehr begleitet – "wir sind miteinander gewachsen" – hob einen "gut funktionierenden Verein hervor, der auch zu einem gutem Einvernehmen zwischen Gemeinde und Feuerwehr beiträgt". Das Feuerwehrgerätehaus  bezeichnete er als "Schmuckstück, nicht zuletzt deshalb, weil viele mitgeholfen haben". Den Vorsitzenden lobte er mit den Worten: "solche wie dich muss man pflegen". Altbürgermeister Roland Lewandowski sah den stets guten Draht zwischen Kleinlangheim und dem Ortsteil Atzhausen als Grundlage der fruchtbaren Zusammenarbeit.

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