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    Nordheim

    Beispielhaftes Engagement für guten Zweck

    Seit vielen Jahren engagiert sich das Nordheimer Weihnachtsteam und zahlreiche örtliche Betriebe für den Verein FortSchritt. In diesem Jahr konnte der Verein eine Spende von 4146 Euro entgegennehmen. Das Bild wurde bei der Scheckübergabe aufgenommen und zeigt hintere Reihe (von links) Bettina Fuchs, Hannelore Kram, Daniel Szaloczi, Gerdi Molitor und Lisa Götz zusammen mit einer Gruppe der heilpädagogischen Tagesstätte. Foto: Walter Braun

    "Genießen sie Nordheim im Advent" – diesem Aufruf folgen immer mehr Besucher aus dem Landkreis Kitzingen und aus der gesamten fränkischen Region. Sie alle genießen die Adventsstimmung in Nordheim, wo in der Vorweihnachtszeit an die 130 Weihnachtsbäume die Dorfstraßen schmücken und mit den dazu gehörenden Adventsfenstern für ein besonderes Erlebnis sorgen.

    Mit im Boot befindet sich seit 2014 auch ein Großteil der Nordheimer Betriebe, die Veranstaltungen wie beispielsweise "Winterweihnacht für Groß und Klein", eine Glühweinparty oder ein Schaubrennen mit Feuershow organisieren und hierbei den Reinerlös für einen guten Zweck zur Verfügung stellen. Selbst ein Christbaumverkauf ist seit Jahren fester Bestandteil des Programms "Nordheimer Adventsstimmung", die mit der Eröffnung der Weihnachtsstraße durch das Nordheimer Christkind alljährlich seinen Auftakt findet.       

    130 Tannenbäume sorgen für Adventsstimmung

    Der Startschuss für die Idee, Nordheim zur Adventszeit in ein Weihnachtsdorf umzufunktionieren, fiel im Jahre 2011. Der Motor der  "Nordheimer Weihnachtsstraße", Hannelore Kram, hatte in diesem Jahr bei einem Rundgang durch Nordheim die Idee, nicht nur an einzelnen Häusern sondern im gesamten Bereich der Nordheimer Hauptstraße für weihnachtlichen Lichterglanz zu sorgen. Mit Gerdi Molitor fand Kram eine Ansprechpartnerin, die ihre Idee, "Nordheim im Lichterglanz erstrahlen zu lassen" tatkräftig unterstützte. "Zunächst waren es an die 30 Tannenbäume, die in der Hauptstraße präsentiert wurden", erinnert sich Kram. Heute sind es zirka 130 erleuchtete Tannenbäume, die im gesamten Ortsbereich für romantische Adventsstimmung sorgen.

    Bereits 2013 wurde seitens des Weihnachtsteams eine Spendenaktion organisiert, berichtet Hannelore Kram. Die sollte in den Folgejahren zur festen Einrichtung werden. "Alle Betriebe und freiwilligen Helfer stehen hinter dieser Spendenaktion und stellen den Reinerlös aus den Veranstaltungen der Nordheimer Adventsstimmung in den Dienst einer guten Sache", zieht Kram eine positive Bilanz. Sie freut sich insbesondere auch über die tatkräftige Mithilfe der Nordheimer Landfrauen.

    Spende geht an den Verein FortSchritt

    Solange sie kann, wird Hannelore Kram an der erfolgreichen "Nordheimer Weihnachtsdorf- Geschichte" weiter schreiben. Auch deshalb, weil man alljährlich doch immer wieder einen stattlichen Betrag einer gemeinnützigen Gemeinschaft zur Verfügung stellen kann.

    In diesem Jahr war es erneut der Verein FortSchritt e. V. Würzburg, der den Reinerlös aus der Veranstaltung "Nordheimer Adventsstimmung" von 4146 Euro in Empfang nehmen konnte. Seit 2014 fließt der Gewinn aus den Nordheimer Weihnachts-Event regelmäßig in die Kasse des gemeinnützigen Vereins, der die konduktive Förderung für Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Schädigung des zentralen Nervensystems fördert.

    Der Verein FortSchritt hat es sich zur Aufgabe gemacht hat, Menschen mit schweren komplexen Behinderungen zu unterstützen. Nach dem Förderkonzept des ungarischen Arztes A. Petö, und der konduktiven Betrachtungsweise:"Ressourcenorientiert – Lebenspraktisch – Ganzheitlich", fördert FortSchritt Würzburg Menschen mit cerebralen Bewegungsstörungen durch Angebote in der Heilpädagogischen Tagesstätte. Ein weiteres Angebot des Vereines, ist die Assistenz: Hier werden Kinder, Schüler und junge Menschen, mit Sinnes- und/oder Mehrfachbehinderung unterstützt. Geeignete Assistenten werden vermittelt, um einen inklusiven Weg in der Gesellschaft zu gehen. Integrationshelfer, Schulbegleiter und Assistenten begleiten die Menschen mit Handicap im Kindergarten, der Schule und während der Ausbildung.

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