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    Kitzingen

    Blühende Grünflächen unterstützen das Graue Langohr

    Im Bereich der Einfahrt zum Stadtteilzentrum pflanzten die Bürger der Kitzinger Siedlung Naturstauden, um die bedrohte Fledermausart mit deren Leibspeise zu päppeln.
    Im Bereich der Einfahrt zum Stadtteilzentrum pflanzten die Bürger der Kitzinger Siedlung Naturstauden, um die bedrohte Fledermausart mit deren Leibspeise zu päppeln. Foto: Christian Söder

    Auch ein herbstlicher Gewitterschauer hielt die Bürger der Kitzinger Siedlung nicht davon ab, die Grünflächen am Stadtteilzentrum aufzuwerten.  Im Bereich der Einfahrt wurden blühende Naturstauden gepflanzt. Um ihre Nachbarn, das Graue Langohr, zu fördern, wurden Pflanzen für Nachtfalter ausgesucht, die Leibspeise dieser besonders bedrohten Fledermausart, hieß es in einer Pressemitteilung.

    Im Laufe der nächsten Zeit werden sich immer mehr Stauden zwischen die vorhandenen Gehölze mischen, um die bestehende Pflanzung ökologisch und optisch zu bereichern. Auch umliegende Nachbarn fanden die Bürgeraktion nachahmenswert. Und wer weiß, vielleicht wirkt die Pflanzaktion am Stadtteilzentrum als Keimzelle, für eine blühende, lebendige Siedlung, heißt es weiter.

    Einen Erfolg in Sachen Ökologie gibt es nun abends zu sehen. Nach vielen Jahren Lichtstress, darf die Platane am Stadtteilzentrum Kitzingen-Siedlung nun ungestört ablauben. Sie merkt jetzt, dass die Tage wieder kürzer werden. Der Bodenstrahler, der nach oben in den Himmel gerichtet, diesen Baum nachts angestrahlte, gaukelte einen längeren Tag vor.

    Solchermaßen angeleuchtete Bäume behalten ihr Laub länger und bekommen eher Frostschäden. Die Stadteilzentrum-Platane hat diesen Stress nicht länger. Der Strahler wurde abgeschalten. Auch dies ist nur ein erster kleiner Erfolg, aber er bedeutet der Projektgruppe sehr viel. Wer sich in der Siedlung, in Hoheim oder Mainbernheim am Projekt beteiligen möchte, findet Info unter:  www.rettet-das-graue-langohr.de  

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    Bearbeitet von Karin Angerer

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