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    Kitzingen

    CSU-Neujahrsempfang: Digitalisierung im Kreis fordern und fördern

    Die bayerische Digitalministerin Judith Gerlach war Ehrengast beim Neujahrsempfang der Kitzinger Kreis-CSU. Neben Zukunftsthemen ging es auch um die Kommunalwahl.
    Die bayerische Staatsministerin für Digitalisierung, Judith Gerlach, sprach sich beim Neujahrsempfang des CSU-Kreisverbands in Kitzingen klar für zukunftsträchtige Unternehmen und mehr Fachpersonal im Bereich der Künstlichen Intelligenz aus.
    Die bayerische Staatsministerin für Digitalisierung, Judith Gerlach, sprach sich beim Neujahrsempfang des CSU-Kreisverbands in Kitzingen klar für zukunftsträchtige Unternehmen und mehr Fachpersonal im Bereich der Künstlichen Intelligenz aus. Foto: Christine Pfanzer

    Am Sonntag hat der CSU-Kreisverband zusammen mit der Jungen Union (JU) zum Neujahrsempfang in die Kitzinger Rathaushalle eingeladen. Barbara Becker, die Mitglied des Landtags ist und durch die Veranstaltung führte, bekräftigte ihre Liebe zur Demokratie. Sie sei stolz auf die rund 40 000 CSU-Kandidaten zur Kommunalwahl im März in ganz Bayern, sagte die Abgeordnete.

    Barbara Becker bekräftigte ihre Liebe zur Demokratie und sei stolz auf die rund 40 000 CSU-Kandidaten in ganz Bayern.
    Barbara Becker bekräftigte ihre Liebe zur Demokratie und sei stolz auf die rund 40 000 CSU-Kandidaten in ganz Bayern. Foto: Christine Pfanzer

    Sie freut sich, dass 40 Prozent der Bewerber um ein Amt Frauen sind und jeder vierte Kandidat ihrer Partei auf der Kitzinger Kreistagsliste unter 40 Jahren alt ist. Eine dieser jungen Mitglieder, Sabrina Stemplowski (JU-Kreisvorsitzende), begrüßte im Anschluss die anwesenden Bürgermeister der Region, Kreisräte und Unterstützer.

    Sabrina Stemplowski (JU-Kreisvorsitzende), begrüßte die anwesenden Bürgermeister der Region, Kreisräte und Unterstützer.
    Sabrina Stemplowski (JU-Kreisvorsitzende), begrüßte die anwesenden Bürgermeister der Region, Kreisräte und Unterstützer. Foto: Christine Pfanzer

    Dekanin Kerstin Baderschneider sprach ein paar geistliche Worte und erinnerte vor dem bevorstehenden Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus am Montag an die zahlreichen jüdischen Familien, die auch aus Kitzingen vertrieben und in Konzentrationslager gebracht wurden. Baderschneider mahnte dazu, die dunklen Kapitel der deutschen Geschichte nicht zu relativieren. Im Gegenteil: Man solle klar Stellung gegen Rassismus und Antisemitismus beziehen und Demokratie leben.

    Von der jüngsten Abgeordneten zur Ministerin 

    Dekanin Kerstin Baderschneider mahnte dazu, die dunklen Kapitel der deutschen Geschichte nicht zu relativieren, sondern klar Stellung gegen Rassismus und Antisemitismus zu beziehen und Demokratie zu leben.
    Dekanin Kerstin Baderschneider mahnte dazu, die dunklen Kapitel der deutschen Geschichte nicht zu relativieren, sondern klar Stellung gegen Rassismus und Antisemitismus zu beziehen und Demokratie zu leben. Foto: Christine Pfanzer

    Im Anschluss kam die bayerische Staatsministerin für Digitalisierung, Judith Gerlach, zu Wort, die als Ehrengast geladen war. Die 34-jährige Aschaffenburgerin, die 2013 als jüngste Abgeordnete in den Landtag einzog, steht seit gut einem Jahr vor der Frage, wie Digitalisierung in Bayern gelingt. Die meisten gestellten Fragen seien zum Breitband- und Mobilfunkausbau. Das Problem seien im Moment nicht fehlendes Geld, sondern fehlende Kapazitäten bei den privaten Anbietern, die zum Beispiel Glasfaserkabel für schnelles Internet verlegen.

    Allgemein soll laut Gerlach die Digitalisierung und insbesondere die Künstliche Intelligenz in den Bereichen Mobility, Robotics und Gesundheit vorangetrieben werden, in denen die Ingenieure hierzulande seit langem gute Arbeit leisten. Dafür sollen rund 100 Lehrstühle im Freistaat geschaffen und schließlich gefördert werden, um den heute schon vorhandenen Mangel an Fachpersonal kompensieren zu können.

    Gerlach: Menschen nicht durch Maschinen ersetzen

    Die Digitalisierungsministerin betonte, dass auch die Unternehmen Unterstützung durch den Digitalbonus bekommen, wenn sie ihre firmeninternen Prozesse überdenken, um zukunftsfähig zu bleiben. Doch auch die Verwaltung in Deutschland müsse digital vernetzt werden, um bürgerfreundlicher und unbürokratischer zu werden. Dennoch sollen die Menschen vor Ort nicht durch Maschinen ersetzt werden, das Zwischenmenschliche dürfe laut Gerlach nicht zu kurz kommen.

    Landratskandidat Timo Markert freut sich auf seine künftigen Herausforderungen, falls er am 15. März bei den Kommunalwahlen zum neuen Landrat gewählt wird.
    Landratskandidat Timo Markert freut sich auf seine künftigen Herausforderungen, falls er am 15. März bei den Kommunalwahlen zum neuen Landrat gewählt wird. Foto: Christine Pfanzer

    Zum Abschluss ergriff CSU-Landratskandidat Timo Markert das Wort und freute sich über "ein starkes Team für starke Ideen", das nach der Kommunalwahl im März hoffentlich zusammenfinden und den Landkreis vor allem in Sachen ÖPNV und Pflege voranbringen werde.

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