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    Kitzingen

    Das Landratsamt entdecken: 126 Bierbänke und ein Rundflug

    Das Landratsamt in Kitzingen lädt am Sonntag, 13. Oktober, ein zum Tag der offenen Tür. Foto: Corinna Petzold

    Ralf Volkamer ist Kreisgärtnermeister am Landratsamt Kitzingen und beim Tag der offenen Tür am Sonntag, 13. Oktober, mit seinem Team aus der Kreisgärtnerei und dem Bauhof verantwortlich für den Aufbau.

    Frage: Wie wird man Kreisgärtnermeister am Landratsamt? Seit wann haben Sie den Job?

    Ralf Volkamer: Seit September 2009, also seit gut zehn Jahren, bin ich Kreisgärtnermeister. Zuvor war ich in der freien Wirtschaft tätig und mich hat die Aufgabe gereizt.

    Ralf Volkamer ist Kreisgärtnermeister am Landratsamt. Foto: Corinna Petzold
    Wie genau darf man sich die Arbeit vorstellen?

    Volkamer: Kein Tag ist wie der andere, die Arbeit ist sehr spannend. Wir sind im Team – wir haben auch Auszubildende – für die Pflege der Liegenschaften des Landkreises entlang der Kreisstraßen, der Deponien und des Außenbereichs der Klinik Kitzinger Land zuständig. Neupflanzungen, Pflasterarbeiten und die Beratung von Bürgern und vieles mehr gehören auch dazu.

    Was gibt es am häufigsten zu tun?

    Volkamer: Das Schöne ist, dass es je nach Jahreszeit immer etwas anderes zu tun gibt – uns wird nie langweilig.

    Was war die bisher ungewöhnlichste Arbeit oder der ungewöhnlichste Einsatz?

    Volkamer: Die Arbeiten an der Kaisereiche nach dem Sturm Fabienne sind mir nahe gegangen. Es hat mir sehr weh getan, dass dieser stolze Baum durch den Sturm so geschädigt war.

    Welche Arbeit macht so gar keinen Spaß?

    Volkamer: Wenn ich den ganzen Tag im Büro sitzen muss.

    Kennen Sie jeden Baum und Strauch entlang der 260 Kilometer Kreisstraße persönlich?

    Volkamer: Die allermeisten kenne ich, da wir natürlich auch für die Sicherheit sorgen müssen und eine regelmäßige Baumkontrolle durchführen.

    Wie wird der Tag der offenen Tür vorbereitet?

    Volkamer: Die Planungen laufen schon seit einigen Wochen, denn es müssen ja sehr viele interne und auch externe Stellen eingebunden werden. Ein kleines Team hat die Federführung, dort laufen die Fäden zusammen. Es bringt sich aber so gut wie jeder ein, sei es im Vorfeld oder am Tag selbst, denn schließlich beteiligen sich fast alle Bereiche im Landratsamt. Mein Team und ich führen dann die Planungen aus, bauen auf und sind für alles zuständig, wofür Muskelkraft gefragt ist.

    Wie viele Stellwände und Tische müssen für den Tag der offenen Tür bewegt werden?

    Volkamer: Es sind rund 50 Stellwände sowie 63 Biertische, dementsprechend 126 Bänke sowie Stehtische an den richtigen Platz zu transportieren. Außerdem kümmere ich mich als Gärtnermeister natürlich noch um die passende Tischdeko.

    Wie viele Mitarbeiter sind im Einsatz?

    Volkamer: Die Kollegen wechseln sich ab, so dass nicht jeder den ganzen Tag im Einsatz ist, sondern auch selbst den Tag der offenen Tür, die Etwashäuser Kirchweih und den verkaufsoffenen Sonntag genießen können. Alles in allem sind rund 130 Mitarbeiter dabei, ein Drittel unserer Belegschaft.

    Ihre Empfehlung bzw. Tipp für die Besucher?

    Volkamer: Abwechslungsreich wird bestimmt das Bühnenprogramm, bei dem dieses Mal auch unsere weiterführenden Schulen beteiligt sind mit Big Band, Schulband und Zirkus Gymnelli. Ansonsten lohnt es sich, an der Rallye teilzunehmen, denn es winken nicht nur Sofortgewinne, sondern jeder Teilnehmer kann bei der Verlosung mitmachen und als Hauptpreis einen Rundflug über die Mainschleife gewinnen.

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