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    Rehweiler

    Den Prädikantendienst nach vier Jahrzehnten beendet

    Vertrauensmann Edmund Mix (von links), Pfarrer Gernert und Vertrauensfrau Annemarie Mauer dankten Siegfried Sauerbrey (Zweiter von links) für seinen langjährigen Dienst. Foto: Karin Gernert

    Der Kirchweihgottesdienst in Rehweiler bildete den festlichen Rahmen für die Verabschiedung von Siegfried Sauerbrey (79) aus dem Prädikantendienst. Der CVJM-Posaunenchor Haag spielte laut Pressemitteilung zu Beginn ein Choralvorspiel zu dem Lied „Bis hierher hat mich Gott gebracht“. Pfarrer Hans Gernert erinnerte daran, dass Siegfried Sauerbrey gegenüber der Kirche in Rehweiler aufgewachsen ist, in ihr konfirmiert wurde, später das Amt des Vertrauensmanns im Kirchenvorstand übernahm, in der Kirche den Mesnerdienst versah und einige Renovierungen tatkräftig unterstützte.

    Als Pfarrer Singenstreu ihn 1970 für den Lektorendienst warb, ließ er sich darauf ein. Dekan Willi Schmidt ermutigte ihn schließlich, auch die Ausbildung zum Prädikanten zu machen. In den letzten vier Jahrzehnten hat er in allen Gemeinden des Dekanats Castell und auch darüber hinaus Gottesdienste geleitet.

    Hohe Verantwortung

    In seinem Dankeswort für die Pfarrei Rehweiler sagte Vertrauensmann und Prädikant Edmund Mix, Siegfried Sauerbrey habe etwa 2000 Gottesdienste ehrenamtlich gehalten, etwa 50 jährlich. Aus seiner eigenen Ausbildung habe er die Mahnung im Ohr, dass man für jedes öffentlich gesprochene Wort Rechenschaft geben muss, so die Mitteilung. Damit wies er auf die hohe Verantwortung eines Predigers hin.

    Grüße und eine Urkunde erhielt der langjährige Prädikant von Regionalbischöfin Gisela Bornowski. Dekan Klöss-Schuster übersandte seinen Gruß schriftlich: „Sie haben diesen Dienst mit viel Sorgfalt und Liebe sowie aus Liebe zu unserem Herrn und Heiland Jesus Christus und aus ihrem Glauben heraus getan. Die Kirchengemeinden haben Ihren Dienst über Jahrzehnte gerne und dankbar angenommen.“

    Zu den Lesungen und am Schluss der Verabschiedung trat Siegfried Sauerbrey nochmals ans Pult und bedankte sich bei der Gemeinde für alle Fürbitten. Er habe seinen Dienst gerne wahrgenommen. Aus Gesundheits- und Altersgründen wolle er nun jüngeren Menschen Platz machen.  

    Bearbeitet von Lena Bayer

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