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    Kitzingen

    Der "Stern von Kitzingen"geht an eine ganze Mannschaft

    Nun ist es raus: Die Mannschaft des "Historischen Kellerspiels" der KiKaG ist der neunte Preisträger des "Sterns von Kitzingen", den die Bayernpartei vergibt. In der Bildmitte: KiKaG-Präsident Rainer Müller und Kreisrat Uwe Hartmann. Foto: Willi Paulus

    Die Mitglieder des "Historischen Kellerspiels" der Kitzinger Karnevalsgesellschaft (KiKaG) sind die neuen Preisträger des "Sterns von Kitzingen" der Bayernpartei. Kreisrat Uwe Hartmann und Ortsvorsitzender Sascha Keck verliehen den Glaspokal, der heuer zum 9. Mal vergeben wurde, am Sonntag in der Rathaushalle.

    Die Auszeichnung werde an verdiente Förderer des Rufes von Stadt und Landkreis verliehen, erklärte Hartmann. Er hob das Engagement der KiKaG-Akteure hervor, die mit dem Stück nicht nur den Wein, sondern auch die Geschichte der Stadt herausstellten. Seit 60 Jahren habe das Kellerspiel zahlreiche  Touristen und Einheimische begeistern können. Mit viel Beifall wurde die Präsentation der Darsteller aufgenommen, die ihren Prolog aus dem Kellerspiel verkürzt darboten.

    Der Staffelstab wird von Generation zu Generation weitergereicht

    Vorjahrespreisträger Volkmar Röhrig hielt die Laudatio. Mit dem historischen Kellerspiel werde Großartiges geleistet. Er kenne kein Theaterstück, das über einen so langen Zeitraum gespielt werde und bei dem der Staffelstab von Generation zu Generation weitergereicht wurde. "Das Faszinierende ist: Das Honorar des ganzen Teams sind der Spaß an der Freud' und der Beifall." 

    "Wenn das Ehrenamt wegbricht, bricht ungeheuer viel weg, was unsere Gesellschaft ausmacht," so Röhrig. Wichtig sei auch, den Nachwuchs zu fördern, sonst stünden die Akteure bald mit dem Rollator auf der Bühne. Dazu müssten finanzielle Anreize gesetzt werden, denn bisher bezahlten die Darsteller alles aus eigener Tasche.

    Überraschende Bitte von Vorjahrespreisträger Volkmar Röhrig

    Und dann überraschte Röhrig mit einer Bitte: "Als reingeschmeckter Sachse gewährt mir die Bitte - ich sei in Eurem Bunde der Dritte. Ich möchte gerne mitmachen." KiKaG-Präsident Rainer Müller dankte im Namen der Preisträger und Hofrat Walter Vierrether schilderte die Entwicklung des Kellerspiels, dessen Uraufführung am 9. Januar 1959 in Meuschels Weinkeller über die Bühne ging.

    Die Kitzinger Mundartleserin Karin Böhm trug "Zwee fränkische Gschichtli" vor, die Erlacher Wirtshausmusikanten beschlossen die Feierstunde mit der Bayernhymne.

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