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    Kitzingen

    Die Nacht, als die Synagoge brannte

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    Seit 25 Jahren kulturelles Zentrum in Kitzingen: die Alte Synagoge. Foto: Ralf Dieter

    Mit der traditionellen Kranzniederlegung vor einem Vortrag in der Alten Synagogen gedenkt die Stadt Kitzingen zusammen mit dem Förderverein Alte Synagoge am Freitag, 9. November, um 19 Uhr der Opfer der Reichspogromnacht. Dabei wird Oberbürgermeister Siegfried Müller an die Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 erinnern, in der bei einer vom nationalsozialistischen Regime organisierten Zerstörung von Einrichtungen jüdischer Bürger auch in Kitzingen die Synagoge brannte.

    Burkard Hose referiert

    Im Anschluss an die Kranzniederlegung wird in der "Synagoge in der Synagoge" das Kaddisch gebetet. Musikalisch gestaltet wird die Gedenkfeier von dem Geiger Florian Meierott. Um 20 Uhr findet im Großen Saal der Alten Synagoge ein Vortrag statt. Hochschulpfarrer Burkhard Hose referiert laut Pressemitteilung zum Thema "9. November 2018 - 80 Jahre nach der Reichspogromnacht 1938. Eine Standortsuche". Bereits um 10 Uhr gedenken Schüler am Koffer-Denkmal im Rosengarten der Deportation jüdischer Menschen, heißt es abschließend in der Mitteilung.

    Bearbeitet von Nicolas Bettinger

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