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    Wiesentheid

    Ehemalige KZ-Gedenkstätte besucht

    Schüler der Klasse 10a und die amerikanische Fremdsprachenassistentin während der Führung in der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg. Foto: Michael Steinbacher

    49 Schüler der 10. Jahrgangsstufe des Gymnasiums Steigerwald-Landschulheim Wiesentheid (LSH) besuchten zusammen mit drei Lehrern und der seit September am LSH tätigen amerikanischen Fremdsprachenassistentin, anlässlich des 1. Wandertages in diesem Schuljahr, die KZ-Gedenkstätte Flossenbürg. Während einer dreistündigen Führung erfuhren die Jugendlichen viel Wissenswertes über die Geschichte dieses Vernichtungslagers, in dem mehr als 10 000 unrechtmäßig inhaftierte Insassen in der Schlussphase des KZs lebten, das ursprünglich für höchstens 4000 Menschen geplant war, wie es in einer Mitteilung der Schule heißt. Die Nationalsozialisten sorgten mit verschiedenen Maßnahmen dafür, dass ihre obersten Ziele, nämlich die Entpersönlichung der Menschen und die Vernichtung durch Arbeit, umgesetzt wurden. Das Motto „Arbeit macht frei“ sollte sich für die Häftlinge möglichst schnell erfüllen, in dem sie sich im Steinbruch von Flossenbürg zu Tode arbeiteten und über den Rauch des Krematoriumkamins in die Freiheit gelangten. Der Besuch dieser KZ-Gedenkstätte und die Illustrierung des unmenschlichen und grausamen Vorgehens der Nationalsozialisten hat nicht nur bei den Jugendlichen, sondern auch bei den Lehrkräften und der amerikanischen Assistentin nachhaltigen Eindruck hinterlassen und wird ihnen noch lange in Erinnerung bleiben, heißt es abschließend.

    Bearbeitet von Michaela Stumpf

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