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    Schwarzach

    Einstimmiges Votum für Volker Schmitt

    16 Kandidaten hat die FCW Schwarzach für die Wahlen zum Gemeinderat nominiert. Unter ihnen sind fünf Frauen: (vorne von links) Melanie Rosenberger, Johanna Sendner, Kathrin Memmel, Annette Hillenbrand und Regine Fröhling. Auf dem Bild fehlt Georg Ruhsert. Foto: Peter Pfannes

    Volker Schmitt geht bei den Kommunalwahlen am 15. März wieder für die Freie Christliche Wählergemeinschaft (FCW) Schwarzach als Bürgermeisterkandidat ins Rennen.

    In der Nominierungsversammlung der FCW am Mittwoch im Gasthof Schwab in Stadtschwarzach stimmten hundert Prozent für das amtierende Gemeindeoberhaupt. Auf der Liste für den Gemeinderat stehen fünf Frauen und elf Männer. Von den aktuellen Ratsmitgliedern der FCW treten Christoph Dülch, Peter Götz und Willi Priester nicht mehr an.

    Rückblick des Bürgermeisters

    Wahlleiter Roland Höfer hatte an diesem Abend keine schwere Aufgabe zu bewältigen, war die Liste doch gut vorbereitet. Volker Schmitt, der voraussichtlich als einziger Bürgermeisterkandidat in Schwarzach antritt,  nahm das Treffen zum Anlass, auf die vergangenen sechs Jahre zurückzublicken. "Politiker werden immer nach dem gemessen, was sie damals gesprochen haben", sagte er und erinnerte an seine damalige Kernaussage: "Wir wollen gemeinsam unseren Markt Schwarzach weiterentwickeln."

    Die FCW Schwarzach schickt ihren Vorsitzenden Volker Schmitt erneut ins Rennen um das Bürgermeisteramt. Foto: Peter Pfannes

    Viele Ziele seien in seiner Amtszeit und bei einer guten Zusammenarbeit im Gemeinderat realisiert worden. Man habe mehrere Maßnahmen umgesetzt wie die Sanierung von zwei Brücken in Düllstadt, die energetische Sanierung des Kindergartens Stadtschwarzach, den Stadtpark in Stadtschwarzach, den Flurweg zwischen Schwarzenau und Neuses und der Neubau der Fußgängerbrücke in Münsterschwarzach. Die Ausweisung neuen Baulands und die Steigerung der Attraktivität der Ortskerne seien weitere erreichte Ziele.

    Die Herausforderungen der Zeit

    Spielplätze, Kindergärten, Krippen, Schule und Mittagsbetreuung seien die Herausforderungen der Zeit, die man in Schwarzach gemeinsam quer durch alle Fraktionen schultere. Dass sich im Gewerbegebiet mittlerweile auf allen Grundstücken Unternehmen angesiedelt haben und die schnelle Datenautobahn zu allen Schwarzacher Haushalten und Betrieben führe, bewertet Schmitt als weitere Erfolge der Vergangenheit. Und weil Stillstand für ihn nicht in Frage komme, will er im Falle seiner Wiederwahl weitere Hausaufgaben erledigen, darunter die Sanierung der Grundschule.

    Mit Blick auf die Zukunft denkt Schmitt an den Nachwuchs und an die Senioren: "Ich möchte einen Ort schaffen, der für Kinder spielenswert, für Unternehmer lukrativ und für Familien attraktiv ist." Senioren soll es ermöglicht werden, durch Schaffung einer Tagespflege in Schwarzach würdevoll alt zu werden. Am Ende trat Schmitt aber auf die Euphorie-Bremse: "Finanziell kommen wir in den nächsten sechs Jahren an die Belastbarkeitsgrenze." Deshalb sei es unrealistisch sich zu hohe Ziele zu stecken. Schmitt versprach, sich wie bisher mit Kraft für den Markt und seine Bürger einzusetzen. Seiner Bitte ihm das Vertrauen auszusprechen, kamen alle 41 Anwesenden nach. Auch die Gemeinderatsliste wurde einstimmig abgesegnet.

    Die Liste der FCW für den Gemeinderat: Volker Schmitt, Johanna Sendner, Hartmut Ratz, Ralf Henninger, Markus Hein, Georg Ruhsert, Regine Fröhling, Martin Pohl, Thomas Grimmer, Annette Hillenbrand, Melanie Rosenberger, Oliver Schübert, Kathrin Memmel, Volker Krönlein, Andy Högner und Tino Frank. Ersatzleute sind Florian Wandelt und Zeynep Nergüz.

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