• aktualisiert:

    Albertshofen

    Eiserne Hochzeit im Hause des Altbürgermeisters Neubert

    Zum 65. Ehejubiläum des Altbürgermeisters Heinz Neubert und seiner Frau Anni gratulierte Bürgermeister Horst Reuther. Foto: Elli Stühler

    Die Zahl der Gratulanten wollte nicht enden, die Altbürgermeister Heinz Neubert und seiner Frau Anni in Albertshofen zum Fest ihrer Eisernen Hochzeit gratulierten. Bürgermeister Horst Reuther überreichte dem Jubelpaar einen Präsentkörbe der Gemeinde und der Verwaltungsgemeinschaft Kitzingen. Mit einem Blumenstrauß überbrachte auch Landrätin Tamara Bischof ihre Glückwünsche.

    "Meine Frau ist die Beste – eigentlich hätte sie eine Medaille verdient", stellte Neubert fest, denn 65 Jahre sind die Beiden durch dick und dünn gegangen und es galt viele Höhen und Tiefen zu meistern. Unermüdlich unterstützte Anni Neubert die vielen Ämter und Vorstandstätigkeiten ihres Mannes, sowohl in der Gemeinde, als auch auf Landkreisebene.

    Das Wohl der Gemeinde lag Heinz Neubert schon immer am Herzen. Nach 18 Jahren CSU-Gemeinderat wurde er 1978 zum Ersten Bürgermeister von Albertshofen gewählt und 1996 zum Altbürgermeister ernannt. Im gleichen Jahr erhielt er vom Regierungspräsidenten Franz Vogt das Bundesverdienstkreuz am Bande.

    Neubert war ein begeisterter Leichtathlet und Handballer. Der Ehrenbrief des Landkreises Kitzingen und viele Auszeichnungen bayerischer Sportverbände belegen sein hohes Engagement. In fast allen Vereinen Albertshofens ist Heinz Neubert als Gründungsmitglied oder in der Vorstandschaft zu finden.

    Zwei Töchter, fünf Enkel und sechs Urenkel

    Als leidenschaftlicher Schütze hob er die Schützengesellschaft aus der Taufe und holte sich viermal den Titel des Schützenkönigs, 1999 den des Gauschützenkönigs und zwölf Jahre war er Gauschützenmeister. Das Protektorabzeichen, verliehen von Herzog Albrecht von Bayern, zählt zu seinen höchsten Auszeichnungen. Der Altbürgermeister erinnert sich mit Schmunzeln: "Ich bin der erste Albertshöfer, der in Kitzingen geboren wurde!"

    Nach dem Besuch des Gymnasiums trat Heinz Neubert in die Fußstapfen seines Großvaters Matthäus Neubert und begann eine Malerlehre. Nach der Meisterschule in München mit Erhalt des Meisterbriefes übernahm Neubert das Maler-und Verputzergeschäft seines Großvaters bis zu seinem 65. Lebensjahr.

    Das gemeinsame Familienleben begann am 26. September 1954, als die Beiden heirateten und die Töchter Petra und Michaela geboren wurden. Zur großen Feier am Nachmittag kamen auch die fünf Enkelkinder und sechs Urenkelkinder. Viel Freizeit hatte das Jubelpaar nicht, doch Freude und Entspannung gab es beim Wandern in den Bergen mit der ganzen Familie. Heute genießen sie ihren Lebensabend und ihre beiden Töchter helfen ihnen, wenn sie gebraucht werden.

    Fotos

      Kommentare (0)

        Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!