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    Iphofen

    Empfang für Franz Brosch: Auch mit 70 noch voller Elan

    Beim Geburtstagsempfang für Franz Brosch platzte die Iphöfer Rathaushalle aus allen Nähten. Auch Innenminister Herrmann gratulierte und plauderte über alte WG-Zeiten in München.
    Zum 70. Geburtstag des ehemaligen Landtagsabgeordneten Franz Brosch (3. v. l.) gab es am Samstag einen großen Empfang in der Iphöfer Rathaushalle. Innenminister Joachim Herrmann (2. v. l.) würdigte seinen Einsatz für Heimat und Freistaat. Broschs Frau und Familie feierte ihn mit Hunderten von Gästen.
    Zum 70. Geburtstag des ehemaligen Landtagsabgeordneten Franz Brosch (3. v. l.) gab es am Samstag einen großen Empfang in der Iphöfer Rathaushalle. Innenminister Joachim Herrmann (2. v. l.) würdigte seinen Einsatz für Heimat und Freistaat. Broschs Frau und Familie feierte ihn mit Hunderten von Gästen. Foto: Winfried Worschech

    Mehr Gäste hätten es bei der Geburtstagsparty zum 70. von Franz Brosch in der Iphöfer Rathaushalle nicht sein dürfen. Der Saal war mit Hunderten von Besuchern proppenvoll. Ein Zeichen dafür, welches Ansehen der Jubilar genießt, der von 1982 bis 2003 für den Stimmkreis als CSU-Abgeordneter im Landtag saß. Auch Innenminister Joachim Herrmann gratulierte.

    Iphofens Bürgermeister Josef Mend erinnerte an viele Auszeichnungen, die Brosch erhalten hatte, darunter die Iphöfer Bürgermedaille. Mend erinnerte daran, dass Brosch "mit leidenschaftlichen Kampf" die Bundesarbeitsagentur nach Iphofen geholte und die damalige Landtagspräsidentin Barbara Stamm überzeugt hatte,  das Altenbetreuungszentrum in Iphofen einzurichten. Der Bürgermeister bedankte sich beim Jubilar dafür, dass er immer versucht habe, das Beste für die Menschen zu erreichen. Brosch saß von 1996 bis 2014 im Iphöfer Stadtrat. "Du bleibst immer unser Broscher Franz." 

    Innenminister Herrmann sah den Empfang für Brosch als Würdigung "der erfolgreichen Arbeit, denn du hast für Iphofen, den Landkreis Kitzingen und Bayern viel geleistet und du bist immer noch mit Elan und Begeisterung unterwegs", befand Herrmann. Der Minister plauderte aus dem Nähkästchen, als er von einer ehemaligen Wohngemeinschaft der Landtagsabgeordneten Brosch, Manfred Ach (Ansbach) und Herrmann erzählte. "Da wurde die gute Wurst von Zuhause gegessen, damit wir eine vernünftige Grundlage hatten." Herrmann hob den Einsatz Broschs als Vorsitzender der Datenschutzkommission hervor: "Ein Thema, das unheimlich an Bedeutung zugenommen hat."

    Immer den Blick in die Zukunft gerichtet

    Ehemalige WG-Mitbewohner: Jubilar Franz Brosch (rechts) und Innenminister Joachim Herrmann.
    Ehemalige WG-Mitbewohner: Jubilar Franz Brosch (rechts) und Innenminister Joachim Herrmann. Foto: Winfried Worschech

    Nach der Zeit im Landtag habe Brosch als Verbandsvorsitzender in Oberfranken viele Kontakte geknüpft, um etwas anzupacken und voranzubringen, "denn zum Kern der Politik gehört auch der Blick in die Zukunft. Das Schlimmste ist, wegen Streitereien nicht weiterzukommen", was im Saal mit starkem Beifall quittiert wurde.

    Stellvertretender Landrat Paul Streng schilderte Brosch als "Mensch mit außergewöhnlichen Fähigkeiten" und stimmte ein Ständchen für den Jubilar an. Auch MdL Barbara Becker führte den Bekanntheitsgrad des Jubilars auf seine vielen Aktivitäten zurück. Franz Brosch dankte den Anwesenden, "dass ihr zu mir gehalten habt". Sein Dank galt auch seiner Frau Ina – "sie gibt Halt und den Weg vor" – und Bürgermeister Mend, "mit dem ich mich immer sehr gut verstanden habe".  

    Liebe zum Wein und zu den Weinbergen

    Iphofens Bürgermeister Josef Mend im Gespräch mit Innenminister Joachim Herrmann.
    Iphofens Bürgermeister Josef Mend im Gespräch mit Innenminister Joachim Herrmann. Foto: Winfried Worschech

    Broschs Söhnen Konstantin und Frederik gelang es vortrefflich, den Vater zu charakterisieren, "der nicht nur mit Leidenschaft seine Aufgaben anging, sondern uns beigebracht hat, den eigenen Weg zu gehen". Die gemeinsame Liebe zur Heimat sei durch Spaziergänge in den Weinbergen gewachsen. Sie berichteten von "berühmten und berüchtigten Weinproben" und von der Art des Vaters, anderen Menschen gegenüber respektvoll und großzügig zu sein.

    Für die Musik sorgte das Musikensemble der Feuerwehr Iphofen. Und zum Schluss sang der Saal einen von Manni Groll umgedichteten Text, "Jetzt kommen die 70er-Jahre", in dem es hieß: "Es war wunderschön, trotz mancherlei Verdruss, mit Tiefen und mit Höhen und auch mal Überfluss."

    Beim Empfang zum 70. Geburtstag von Franz Brosch am Samstag füllten viele Gäste die Iphöfer Rathaushalle.
    Beim Empfang zum 70. Geburtstag von Franz Brosch am Samstag füllten viele Gäste die Iphöfer Rathaushalle. Foto: Winfried Worschech
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