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    Nordheim

    Erfolgreicher Trainer und Funktionär Wolf Mucke wird 75

    Wolf Mucke aus Nordheim feierte 75. Geburtstag
    Wolf Mucke aus Nordheim feierte 75. Geburtstag Foto: Walter Braun

    Wolf Mucke aus Nordheim feierte am 17. April 75. Geburtstag. Der in Boxdorf bei Dresden geborene Jubilar genoss vor allem als Tischtennis-Kreisjugendwart und Trainer sowie als Betreuer der Tischtennis-Jugend Abteilung der DJK Astheim hohes Ansehen. Unvergessen bleibt sein Erfolg in der Tischtennis-Saison 2000/2001, wo er mit dem Astheimer Jugendteam ungeschlagen die Meisterschaft in der Bezirksoberliga gewann und sich damit für die höchste Spielklasse, nämlich der Bayernliga, qualifizierte.

    Der Erfolgscoach sah "den Spaß als Voraussetzung für die sportlichen Erfolge", die er seit 1995 bis 2013 regelmäßig vorweisen konnte. Rückblickend erinnert sich der 75-jährige auch an den Gewinn des Jugend-Bezirks- und Bayernpokals (zweimal), Kreispokalsieger in der Saison 2005/2006 sowie an etliche erste Plätze der Astheimer Jugendlichen bei den Kreisranglisten-Turnieren. Über Jahre hinweg stand Mucke zudem als Kreisjugendwart in der Verantwortung.

    Die sieht der Jubilar auch im Schutz und in der Pflege der Natur. Seine Jugendzeit war insbesondere von vielen Orts- und Schulwechseln begleitet. Der Grund: Seine allein erziehende Mutter arbeitete vor ihrer Anstellung beim Staat als Privatlehrerin, so dass ein längerfristiger Wohnort-Aufenthalt nicht möglich war. So kam Mucke 1963 nach Gaibach, wo seine Mutter unterrichtete und wo er sein Abitur absolvierte. 1995 erwarb seine Schwester Gabriela, die 2006 verstarb, in Nordheim ein Wohnhaus. Wolf Mucke zog nach Nordheim und die Weinbaugemeinde wurde für ihn zur "zweiten Heimat".

    Seine beruflichen Vorstellungen blieben unerfüllt. So strebte er zunächst eine Karriere als Berufsoffizier an. Doch der soldatische Gehorsam war nicht seine Welt. Es folgte ein Medizinstudium. Letztendlich machte der Musikliebhaber sein Hobby zum Beruf. So betrieb Mucke als stellvertretender Geschäftsführer mit Freunden in Volkach  ein bekanntes Musiklokal. Gesundheitliche Probleme zwangen ihn ab 1984 dazu, sich noch einmal neu zu orientieren. "Ich wollte unbedingt autark bleiben und habe deshalb die verschiedensten Dinge ausprobiert und gelernt, die mir jetzt bei meinem Einsatz in der Natur helfen", sagt der Jubilar. Seit geraumer Zeit trainiert er wieder die Astheimer Tischtennis-Jugend und frönt im Rentenalter den Hobbys wie der Ornithologie, dem Lesen und dem Angeln.

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