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    SEINSHEIM

    Erste Aufträge für Feuerwehrhaus vergeben

    Genau schauten sich Mitglieder des Seinsheimer Gemeinderats noch einmal den Plan des Kernwegekonzepts an, bevor sie das ... Foto: Gerhard Krämer

    100 000 Euro sind in diesem Jahr für den Umbau des Feuerwehrhauses mit neuem Anbau in Wässerndorf im Haushalt der Gemeinde Seinsheim vorgesehen. Mit drei Auftragsvergaben durch den Gemeinderat ist ein Großteil des Geldes dann auch schon verbraucht. Angefangen werden soll im Oktober.

    Fünf Angebote kamen nach der Ausschreibung der Rohbauarbeiten zurück. Das teuerste Angebot lag bei rund 39 500 Euro, günstigster Bieter war die Firma Schumann aus Oberickelsheim mit knapp 31 000 Euro. Die Zimmerer-, Dachdecker- und Spenglerarbeiten wird die Ochsenfurter Firma Juks ausführen. Sie hatte mit rund 33 700 Euro das günstigste von drei eingegangenen Angeboten abgegeben. Das teuerste Angebot lag bei 37 900 Euro. Den Auftrag für die Fensterbauarbeiten bekam die Firma Walther aus Obernbreit für 8750 Euro. Das teuerste der fünf abgegebenen Angebote hatte bei über 14 000 Euro gelegen. Die Feuerwehr Wässerndorf wird auch einiges an Eigenleistungen mit einbringen, zum Beispiel bei den Abrissarbeiten.

    Nicht nur für den Um- und Anbau in Wässerndorf gibt die Gemeinde Geld aus. Auch in die Ausrüstung der Feuerwehren in der Gemeinde wird investiert. Die Iffigheimer Wehr erhält 20 neue Helme, bei der Tiefenstockheimer Wehr wird der Atemschutz aufgerüstet. Für die Seinsheimer und Wässerndorfer Feuerwehr standen dagegen nur kleinere Anschaffungen auf der Wunschliste. Rund 11 900 Euro kostet das die Gemeinde. Für Gemeinderat Thomas Kistner aber gut angelegtes Geld. „Wir müssen froh sein, wenn Leute diesen Dienst machen“, betonte er.

    Des Weiteren hatte sich die Gemeinde auch Angebote für einen Anbaustreuer für den Winterdienst eingeholt. Für rund 2950 Euro wird dieser nun bei der Firma Kollert in Martinsheim gekauft. Zudem übernimmt die Gemeinde die Hälfte der Kosten für den Treppenbelag zum Dachboden in der Dreschhalle. Nach Angaben des Antragssteller FC Seinsheim betragen die Gesamtkosten 3000 Euro.

    Einstimmig billigte der Gemeinderat nach nochmaligem Planstudium das Kernwegekonzept, das innerhalb der Kommunalen Allianz Südost 7/22 erstellt worden ist. „Das ist eine langfristige strategische Planungsgrundlage“, erläuterte Bürgermeister Heinz Dorsch. Natürlich kein Kernweg ist der Weg zur Iffigheimer Kirche, dafür besteht hier laut Gemeinderätin Ingrid Sußner kurzfristig Handlungsbedarf wegen des schlechten Zustands.

    Erstaunt war man im Gemeinderat, dass die Gemeinde für einen Vorhaben bezogenen Bebauungsplan der Stadt Bad Windsheim (Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim) um eine Stellungnahme gebeten wurde. Hintergrund ist die Errichtung eines Elektrofachmarktes. Wie die geschäftsleitende Beamtin der Verwaltungsgemeinschaft Marktbreit, Kerstin Ebert, betonte, sei eine solche Anfrage üblich, da sich die Gemeinde wie andere Teile des Landkreises Kitzingen auch im Werbeverteilerkreis des künftigen Fachmarktes befinde. Der Gemeinderat hatte keine Einwände.

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