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    NORDHEIM

    Es geht um die Zukunft der Winzer

    Seit Dezember vergangenen Jahres befindet sich die Mariensäule in Nordheim in einem beschädigten Zustand. Nach klärenden...

    Schon mehrfach wurde in Sitzungen des Gemeinderates Nordheim über die Dringlichkeit eines noch zu gründenden Wasser- und Bodenverbandes Nordheim diskutiert. Da es diesen Verband bis zur Stunde noch nicht gibt, trat die Gemeinde Nordheim in Hinblick auf Fördermittel als Antragsteller beim Wasserwirtschaftsamt für eine Konzeptplanung auf.

    Für notwendige Probebohrungen im Mainvorland und auf dem Berg sowie Auslagen für geotechnische und hydrogeologische Auswertungen und Untersuchungen wurde der Antragsteller mit etwa 100 000 Euro bereits in die Pflicht genommen. Für die Errichtung des geplanten Speichersees am Nordheimer Aussichtspunkt ist nun die Gründung eines Wasser- und Bodenverbandes dringend notwendig, hieß es in der Sitzung des Gemeinderates. Zumal aufgrund des Klimawandels und der damit verbundenen, zunehmenden Trockenheit eine Zukunft ohne Bewässerung für die Weinberge nicht mehr denkbar ist. Nach der Weinlese wird man sich mit dieser Thematik eingehend beschäftigen.

    Weiter beschäftigte die beschädigte Mariensäule in der Dorfmitte den Gemeinderat. Wie berichtet, wurde die Balustrade im Dezember vergangenen Jahres halbseitig zerstört und das Gesims musste abgenommen werden. Ratsmitglied Bernd Sauer fragte nach, wie es denn um die Sanierungsarbeiten des Nordheimer Wahrzeichens steht. Bürgermeister Guido Braun verwies auf etliche Behördengespräche, die mittlerweile abgeschlossen sind. Nach seiner Aussage wurden in den vergangenen Wochen mehrere Firmen zwecks Abgabe eines Angebotes angeschrieben. Braun rechnet in den nächsten zwei bis drei Monaten mit der Fertigstellung der Mariensäule.

    Peter Rudloff brachte in Hinblick auf die in Kürze beginnende Weinlese die angespannte Parksituation in der Mainstraße ins Gespräch. Mit Beginn der Traubenernte parken die Winzer wieder mit ihren Bulldogs und Anhängern in diesem Straßenbereich, um ihre Trauben über diesen Weg in der Divino-Kelterstation anzuliefern. Aufgrund der Parkplatzproblematik könnte es laut Rudloff zu Situationen kommen, wo der Rettungsverkehr an Engstellen nicht mehr gewährleistet ist. Er plädierte dafür, sich mit den Verantwortlichen der Nordheimer Genossenschaft an einen Tisch zu setzen und nach einer bestmöglichen Zufahrtsmöglichkeit zur Traubenannahme der Divino zu suchen. Als Option wurde die Trauben-Anlieferung über die Sommeracher Straße genannt. Allerdings handelt es sich hierbei um eine Kreisstraße, was das Unterfangen erschweren dürfte. Bürgermeister Braun appellierte in Hinblick auf die bevorstehende Weinlese an eine korrekte Entsorgung in die Kläranlage, damit Mehrbelastungen vermieden und Grenzwerte nicht überschritten werden.

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