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    Hörblach

    Eulen aller Größen in der Kiesgrube bewundern

    Die Zwergohreule ist die zweitkleinste Eulenart (nach dem Sperlingskauz) und wie auch viele Kiesgrubenbewohner ein Meister der Tarnung. Dank ihres Gefieders ist sie vor Baumrinde nahezu unsichtbar. Interessiert lauschten die Teilnehmer der Jäger der Nacht-Aktion den Geschichten, die Falkner Harald Dellert über seine Schützlinge zu erzählen hatte. Foto: Elisabeth Ziegler

    Ob groß, ob klein – ein jeder „Jäger der Nacht“ hat so seine Tricks, um bei der Jagd in der Dunkelheit erfolgreich zu sein. Bei der gleichnamigen Aktion im Rahmen von BayernTour Natur bekamen die 40 Teilnehmer die Gelegenheit, etliche von ihnen näher kennen zulernen, so eine Pressemitteilung.

    Im Klassenzimmer am Hörblacher Baggersee der Firma Lenz-Ziegler-Reifenscheid erwartete Falkner Harald Dellert die Gäste und hatte von seiner Greifvogel-Auffangstation einige Vertreter der faszinierenden Nachtjäger mitgebracht. In diesem Jahr standen ihm unter anderem eine Schleiereule, ein Uhu und eine Zwergohreule zur Seite, mit denen Harald Dellert das Leben und die Besonderheiten der Jäger der Nacht erklären konnte.

    Die kleinen und großen Naturfreunde erfuhren aber auch, wie in der Auffangstation Vögel auskuriert und wieder ausgewildert werden. Dazu hatte Dellert gleich ein geheiltes Turmfalken- Weibchen mitgebracht, das von den Kindern noch schnell auf den Namen „Sarah“ getauft wurde. Dann öffneten sie den Käfig und entließen „Sarah“ in die Freiheit. Im Anschluss präsentierte Dellert ein erst zwei Wochen altes Waldohreulen-Baby, das zuerst ausgiebig gewundert, dann gefüttert und von Mutigen zärtlich gestreichelt wurde.

    Natürlich durften bei den Jägern der Nacht auch die Fledermäuse nicht fehlen. Janina Kempf vom Landesbund für Vogelschutz stellte diese faszinierenden Nachtjäger vor und erläuterte beim anschließenden Rundgang um die Kiesgrube gemeinsam mit Elisabeth Ziegler von der Firma LZR, warum der besondere Lebensraum Sand- und Kiesgrube auch für die Jäger der Nacht so interessant ist.

    Auch Familie Werner freundet sich mit dem Uhu an. Foto: Elisabeth Ziegler

    Bearbeitet von Helmut Hickel

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