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    Sickershausen

    Feuerwehr Sickershausen dankt "Kumpel" Siegfried Müller

    Der Sickershäuser Kommandant Philipp Heigl (von links) und Vorsitzender Mario Köhler dankten Oberbürgermeister Siegfried Müller und attestierten ihm, in seiner Amtszeit "ein Kumpel" gewesen zu sein.
    Der Sickershäuser Kommandant Philipp Heigl (von links) und Vorsitzender Mario Köhler dankten Oberbürgermeister Siegfried Müller und attestierten ihm, in seiner Amtszeit "ein Kumpel" gewesen zu sein. Foto: Hartmut Hess

    Kreisbrandinspektor Dirk Albrecht war vor allem zur Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Sickershausen gekommen, um Thomas Emmerich nach 25 Jahren Dienstzeit mit dem Staatlichen Feuerwehrehrenzeichen in Silber auszuzeichnen. Dazu gratulierten auch der Vereinsvorsitzende Mario Köhler und Kommandant Philipp Heigl mit Präsenten. Der Kommandant verlieh daneben noch die Ärmelabzeichen für zehn Jahre aktiven Dienst an Lisa Faßmann, Rene Radecke und Kevin Klein sowie an Stefan Düll für 20 Jahre.

    In den Feuerwehr-Ruhestand verabschiedete der Kommandant Lothar Uhl. Der Landwirt sei in 47 Jahren Dienstzeit immer zur Stelle gewesen und habe sich stets durch absolute Zuverlässigkeit ausgezeichnet. Uhl fungierte als Maschinist, Atemschutzgeräteträger, Gruppenführer und Motorsägenführer. Philipp Heigl ehrte zudem Jana Valentin, Friedrich Köhler und Rene Radecke für ihre vorbildliche Teilnahme an Einsätzen, Übungen und Schulungen.

    Kreisbrandinspektor Dirk Albrecht (von links) verlieh Thomas Emmerich das Staatliche Feuerwehrehrenzeichen in Silber. Weitere Ehrende und Geehrte waren Mario Köhler, Lothar Uhl, Philipp Heigl, Stefan Düll, Rene Radecke und Kevin Klein. 
    Kreisbrandinspektor Dirk Albrecht (von links) verlieh Thomas Emmerich das Staatliche Feuerwehrehrenzeichen in Silber. Weitere Ehrende und Geehrte waren Mario Köhler, Lothar Uhl, Philipp Heigl, Stefan Düll, Rene Radecke und Kevin Klein.  Foto: Hartmut Hess

    Kommandant Heigl bezifferte die Wehrstärke auf 39 Aktive und zehn Feuerwehranwärter, mit Fabio Henkel konnte zuletzt wieder ein junger Mann von der Jugendwehr zu den Aktiven übernommen werden, aber es waren auch vier Aktive ausgetreten. Der Kommandant ging auf die sechs Einsätze ein, bei denen das Katastrophenschutzfahrzeug der Sickershäuser immer wieder zum Einsatz kam. Die Floriansjünger absolvierten insgesamt 15 Übungen und Schulungen, "wie ihr seht, ist die Ausbildung bei uns immer vielfältig und interessant", meinte Philipp Heigl.

    Handy-Alarmierung wird nach und nach in allen Stadtteilfeuerwehren eingeführt

    In diesem Jahr bilden so genannte Dekonübungen einen Schwerpunkt, was mit den Auflagen der Trinkwasserverordnung zusammenhängt. Die Handy-Alarmierung wurde von der Freiwilligen Feuerwehr Kitzingen eingeführt, nach einem Testbetrieb wird das System sukzessive auch auf die Stadtteilfeuerwehren ausgeweitet.

    Vorsitzender Mario Köhler erinnerte an den Höhepunkt des vergangenen Jahres mit den Feierlichkeiten zum 140-jährigen Bestehen der Wehr. In deren Rahmen wurde die langjährige Freundschaft mit der Wehr aus Göttelhöf-Altenbuch offiziell als Partnerschaft besiegelt. Weitere Aktivitäten des Vereins mit seinen 105 Mitgliedern waren Ausflüge, der Bremserabend, der Tag der offenen Türe zur Kirchweih und das Schlachtschüsselessen. Die Wehr ließ zudem vergangenes Jahr ihre Homepage komplett überarbeiten, wofür der Kommandant seinen Dank an den Schriftführer Rene Radecke richtete.

    Dank der 1000-Euro-Spende der Raiffeisenbank Kitzinger Land konnte die Wehr eine neue Technik einführen. Durch einen Alarmmonitor werden jetzt für alle Einsatzkräfte in der Fahrzeughalle alle einsatzrelevanten Informationen angezeigt. Wie in anderen Kommunen auch, werden die Samstags-Probealarme von der Integrierten Leitstelle aus organisatorischen Gründen auf jeden dritten Samstag jeden ungeraden Monats verlegt.

    Trotz Werbung wird es immer schwieriger, Feuerwehr-Nachwuchs zu bekommen

    Jugendwart Kevin Klein informierte über die Aktivitäten der Jugendgruppe, wie die Christbaumsammelaktion. "Leider stellen wir fest, dass es trotz intensiver Werbung, immer schwieriger wird, neue Jugendliche zu bekommen", konstatierte Klein und bedauerte, dass die Übungsbeteiligung nachgelassen habe. "Das ist Jammern auf hohem Niveau", kommentierte Oberbürgermeister Siegfried Müller die Quote von zehn Jugendlichen in der Wehr. "Ihr macht in der Wehr und im Verein eine hervorragende Arbeit", bescheinigte der OB der Sickershäuser Wehr. Der Vorsitzende gab den Dank zurück und sagte: "Nicht alles OBs in der Vergangenheit waren unsere Kumpels, du aber schon." 

    Wie der Kommandant noch bekannt gab, war Hans Güldner über 30 Jahre Fahnenträger, ein Präsent soll bald überreicht werden. Stefan Düll hat sich bereit erklärt, den neuen Fahnenträger zu machen. Dirk Albrecht betonte die fruchtbare Zusammenarbeit der Sickershäuser mit dem Hauptwehr in Kitzingen und lobte ihre Tatkraft wie beim Einsatz in Unterickelsheim.

    Abschließend lud der Vorsitzende alle Mitglieder und Gäste zum nächsten Termin, dem Starkbierabend, am 28. März im Feuerwehrhaus, ein. 

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