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    Volkach

    Förderring engagiert sich für medizinischen Nachwuchs

    Auf der Suche nach medizinischem Nachwuchs in allen Bereichen wollen (von links) Bürgermeister Peter Kornell, Dr. Stephan Unkelbach, Klinik-Geschäftsführerin Melanie Bauer, Dr. Georg Klose und stellvertretender Landrat Paul Streng an einem Strang ziehen.
    Auf der Suche nach medizinischem Nachwuchs in allen Bereichen wollen (von links) Bürgermeister Peter Kornell, Dr. Stephan Unkelbach, Klinik-Geschäftsführerin Melanie Bauer, Dr. Georg Klose und stellvertretender Landrat Paul Streng an einem Strang ziehen. Foto: Peter Pfannes

    Um Nachwuchs von Ärzten und Pflegekräften für die Mainschleife zu gewinnen, haben sich die Verantwortlichen des Förderrings Gesundheit Mainschleife Volkach e.V. Gedanken gemacht und sind initiativ geworden. Beim Neujahrsempfang der Fördergemeinschaft in der Helios Klinik in Volkach wurde deutlich, dass die Vereinigung auf der Suche nach medizinischem Nachwuchs in der ländlichen Region mit der Stadt Volkach, dem Landkreis Kitzingen und den Krankenhäusern Kitzingen und Volkach tatkräftige Unterstützer hat.

    Auch in die Realisierung der ambulanten Seniorentagespflege für Volkach habe man viel investiert, sagte Dr. Georg Klose. Der Wunsch sei, so der Vorsitzende des Förderrings, eine Einrichtung zu gestalten, in der die Senioren in einem lebenswerten Ambiente pflegerisch optimal versorgt werden. Außerdem sollen deren individuelle Fähigkeiten gefördert und gestärkt werden. Gleichzeitig solle die Möglichkeit einer lebendigen Freizeitgestaltung bestehen.

    In Sachen medizinischer Versorgung der Menschen sieht Kose mit dem neuen Gesundheitszentrum in Volkach einen großen Fortschritt. Durch die private Initiative der Familie Unger sei es gelungen, eine Allgemeinarzt-Praxis mit drei Ärztinnen, eine Kinderarzt-Praxis mit drei ärztlichen Mitarbeitern, eine Zahnarztpraxis, ein Augen-Zentrum und eine Einheit für Hörgeräte zu installieren. "Das ist ein großer Gewinn für die Mainschleife", betonte der Vorsitzende. Sein Appell: "Gemeinsam Gedanken machen, wie es hier in der Region weitergeht."

    Die To-do-Liste ist lang

    Mit Dr. Stephan Unkelbach hat Klose einen engagierten Mitstreiter gefunden. Der Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin stellte Überlegungen vor, wie man die gesetzten Ziele erreichen könnte. Auf dem gemeinsamen Weg strebt Unkelbach die Kooperation und Koordination der medizinischen Leistungserbringer wie Ärzte, Krankenschwestern, Altenpflege und Heilberufe im Förderring an. Seine nicht gerade kurze To-do-Liste beginnt mit der Erfassung von jungen Menschen aus der Region mit medizinischen Berufszielen. Sie endet mit Workshops für medizinische Leistungen und Begleitprogrammen zur Kommunikation mit den Ärzten vor Ort.

    Für die Gesundheit an der Mainschleife sieht der Kinderarzt gute Ansätze. Er appellierte an die etwa 60 Teilnehmer des Empfangs: "Setzen wir sie gemeinsam Zug um Zug um." Melanie Bauer, die Geschäftsführerin der Helios-Klinik nannte Zahlen und Fakten. 120 Mitarbeiter betreuten im letzten Jahr 2450 stationäre Fälle. Im Krankenhaus seien die medizinischen Schwerpunkte Orthopädie und Unfallchirurgie, Allgemeinchirurgie und Anästhesie. Dass sie beim Bestreben nach einer guten medizinischen Versorgung der Bevölkerung mit im Boot sitzen, bekräftigten der stellvertretende Landrat Paul Streng und Volkachs Bürgermeister Peter Kornell in ihren Grußworten.

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