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    GROßLANGHEIM

    Freundschaft zwischen Mensch und Tier

    Der Großlangheimer Kleintierzuchtverein feierte am Sonntag sein 50-jähriges Bestehen. Die Urkunde des Landkreis zum Jubi... Foto: Winfried Worschech

    Zu einem der bekanntesten Kleintierzuchtvereine in Deutschland ist der Großlangheimer Kleintierzuchtverein in den 50 Jahren seines Bestehens geworden. Das Jubiläum wurde am Sonntag mit Festzug, Festgottesdienstdienst und Feier begangen. In den Ansprachen wurden besonders der Einsatz der Führungskräfte und der Vereinsmitglieder für die Zuchtanlage samt Vereinsheim und Ausstellungshalle und die großen Erfolge bei den Schauen hervorgehoben.

    Der Festtag begann mit der Totenehrung am Kriegerdenkmal und zur Musik der Großlangheimer Musikanten, die den ganzen Tag für die musikalische Begleitung sorgten, marschierten die Ehrengäste, die Großlangheimer Vereine und befreundete auswärtige Kleintierzuchtvereine zur Zuchtanlage. Beim Festgottesdienst in der Ausstellungshalle ging Pater Philippus auf das Engagement ein, das viele Menschen in den verschiedensten Vereinen und Institutionen und für verschiedene Aufgaben leisten. Dazu gehöre auch immer mehr der Auftrag, die Schöpfung Gottes zu bewahren, sich von der Botschaft Jesu Christi anstecken zu lassen „und sich im Dienst füreinander zu engagieren, denn jeder hat seinen Platz und seine Aufgabe in unserer Gesellschaft“.

    Bei den Ansprachen erinnerte Vorsitzender Willi Habermann an die Gründung des Vereins am 29. Juni 1968 im Gasthaus Zum Ochsen mit neun Leuten. „Was dann aus dem Verein geworden ist, sieht man an der Zuchtanlage und der Ausstellungshalle“. Der Vorsitzende dankte mit herzlichen Worten der Gemeinde für die Unterstützung über all die Jahre und allen, die mit großem Einsatz für den reibungslosen Ablauf des Festtages sorgten. Der stellvertretende Landrat Paul Streng nannte die Kleintierzucht ein „Hobby mit Herz und 50 Jahre Kleintierzuchtverein bedeuten 50 Jahre Freundschaft zwischen Mensch und Tier“. Wie auch die übrigen Festredner lobte Streng die Zuchtanlage, „die in Unterfranken ihresgleichen sucht“. Ebenso auch den sozialen Aspekt, der sich besonders bei der erfolgreichen Nachwuchsarbeit des Vereins zeige.

    Roswitha Hadwiger, Vorsitzende des Feuerwehrvereins, hob als Sprecherin der Großlangheimer Vereine die Bedeutung des Jubelvereins in der Dorfgemeinschaft und seinen Bekanntheitsgrad hervor: „Was die Zuchterfolge bei den großen Schauen anbelangt, spielt dieser Verein in der Bundesliga“. „Großlangheim kann sich glücklich schätzen, so einen Verein zu haben, der in den 50 Jahren seines Bestehens Großes geleistet hat“, würdigte Bürgermeister Karl Höchner die Erfolgsstory des Vereins, der zu Beginn seines Bestehens von Adolf Habermann geleitet wurde. Der Bürgermeister sah hohen Einsatz, eine gute Gemeinschaft und Zuverlässigkeit als Basis für die außergewöhnliche Entwicklung des Vereins. Günter Möller vom deutschen Preisrichterverband und die Bezirks- und Kreisvorsitzenden der Rassekaninchen- und Geflügelzuchtverbände bezeichneten den Großlangheimer Verein als Aushängeschild der Kleintierzucht, der in seiner Halle schon etliche große Schauen gemeistert habe.

    Für den Vereinsvorsitzenden gab es zum Schluss noch eine Überraschung: Seine Töchter Kathrin und Kerstin, die auch die Chronik zum Vereinsjubiläum erstellte, warteten mit einem Geschenk und einer kurzen Laudatio auf, in der seine Verdienste in den 30 Jahren als Vorsitzender zum Vorschein kamen: „Er ist der Motor des Vereins und ohne ihn würde es weder Zuchtanlage noch Halle geben“.

    wwo

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