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    Kitzingen

    Gedächtnis aufpolieren, Stolpersteine verlegen

    Gunter Demnig bei einer früheren Stolpersteinverlegung in Kitzingen. Foto: Margret Löther

    Am Donnerstag, 28. Februar, um 14 Uhr sollen den rund 80 bereits verlegten „Stolpersteinen“ für die deportierten und umgebrachten Kitzinger Juden fünf weitere folgen. Treffpunkt für die Paten und Interessierte ist das Koffer-Denkmal für den Denkort Aumühle am Rand des Rosengartens.

    Initiiert vom Förderverein ehemalige Synagoge Kitzingen und organisiert von Stolperstein-Fachfrau Claudia Gonschorek, wird der Bauhof der Stadt Kitzingen die Verlegung technisch durchführen, heißt es in der Mitteilung. Der Künstler und Initiator des europaweiten Großkunstwerks „Stolpersteine“, Gunter Demnig aus Köln, kann leider nicht persönlich anwesend sein.

    Im Anschluss lädt der Förderverein zu Kaffee und Kuchen in die Alte Synagoge ein. Gezeigt werden sollen auch Interviewausschnitte mit Überlebenden der Familien Sonder und Oppenheimer/ Ofer.

    Weitere Informationen auf der Homepage des Fördervereins www.synagoge-kitzingen.de und https://sites.google.com/site/stolpersteinekitzingen

    Bearbeitet von Andreas Knappe

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