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    Geiselwind

    Geiselwind: Kosten der Wasserversorgung "im grünen Bereich"

    Am neuen Hochbehälter der Wasserversorgung für Geiselwind wird derzeit weiter gebaut. In der Sitzung des Gemeinderats informierte Bürgermeister Ernst Nickel, dass nun der Aufbau der Behälter für das Wasser durch eine Spezialfirma erfolge. Die beiden Behälter fassen insgesamt 1200 Kubikmeter. Das Ganze ist Teil der aufwändigen Sanierung des Wasserleitungsnetzes, die seit etwa drei Jahren läuft. Insgesamt wurden einst Kosten von über acht Millionen Euro dafür berechnet. Dabei wurden für die Grundbesitzer auch Ergänzungsbeiträge fällig.

    Im Zuge der Vergabe weiterer Arbeiten wollten die Räte wissen, ob und wie die Gemeinde bei den Gesamtkosten im vorher berechneten Rahmen liege. Das lasse sich zwar aktuell noch nicht so genau berechnen, so Nickel. "Aber wir liegen im grünen Bereich", zeigte er sich zuversichtlich, was die Kalkulation betrifft.

    Um weiter voran zu kommen, wurden die Arbeiten zur Elektro- und Steuerungstechnik ausgeschrieben. Den Auftrag erhielt die Firma Elektrotechnik Müller aus Geiselwind zum Preis von 44 615 Euro, entsprechend des vorliegenden Angebots. Außerdem werden zwei so genannte Rammpegel installiert, die zur Ermittlung des Einzugsgebiets für das Trinkwasser der Hummelquelle erforderlich sind. Dabei handelt es sich um Bohrkerne, die in die Erde eingebracht werden. Den Zuschlag erhielt mit der pgu Ingenieurgesellschaft aus Ritschenhausen eine Spezialfirma für 8211 Euro. Die Arbeiten sind in der Kalkulation der Gesamtkosten von mehr als acht Millionen Euro enthalten, antwortete Bürgermeister Nickel auf eine Frage aus dem Ratsgremium.  

    Autobahn-Ausbau geht ab 1. Mai weiter

    Die Nachricht, dass der Ausbau der Autobahn nun weiter gehe, stieß im Geiselwinder Gemeinderat auf großes Interesse. Bürgermeister Ernst Nickel hatte erst kurzfristig davon aus den Medien erfahren und teilte den Räten mit, dass es ab 1. Mai weitergehen werde. Er habe jedoch noch keine Information, wann der noch nicht fertig gestellte Lärmschutz weiter gebaut werde.

    Zudem wurde der Kauf eines Anhängers für den Bauhof beschlossen. Der Hänger kann bis zu zehn Tonnen transportieren und gleichzeitig als Tieflader mit Einschubrampen genutzt werden, sagte Bürgermeister Nickel. Die Kosten betragen 29 333 Euro, was einige Räte als zu teuer erachteten. Mit zehn zu fünf Stimmen wurde der Kauf des Anhängers genehmigt.

    Zum Thema Tempo 30 in der Scheinfelder Straße in Geiselwind teilte Bürgermeister Nickel auf Nachfrage mit, dass dort die Erfolgsquote beim Blitzen immer noch recht hoch sei. Erst kürzlich sei ein Autofahrer auf der Straße im Ortskern  mit 78 Sachen gemessen worden. Um das Tempo der Fahrzeuge dort zu reduzieren, erwägt die Gemeinde, einen Streifen aufzupflastern.

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