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    Geiselwind

    Geiselwind kauft einen neuen Schlepper für den Bauhof

    In der Sitzung des Geiselwinder Gemeinderates informierte Bürgermeister Ernst Nickel die Räte, dass der aktuelle Schlepper durch einen Schaden an den Bremsen und der Kupplung defekt ist. Weil das Fahrzeug, das von den Mitarbeitern des Bauhofs relativ häufig eingesetzt wird, bereits 45 Jahre auf dem Buckel hat, steht die Reparatur "in keinem wirtschaftlichen Verhältnis", so die Verwaltung. Die Gemeinde erwägt den Kauf eines neuen Schleppers und hat laut Bürgermeister Nickel Angebote eingeholt, fünf Modelle wurden bereits getestet.

    Die Wahl fiel auf einen Schlepper der Marke Fendt Vario Profi, der aus Sicht des Bauhofs einige Vorteile im Vergleich zu den anderen aufweist. Zudem ist das Fahrzeug in Kürze lieferbar. Die Kosten belaufen sich auf insgesamt 118 576 Euro. Die Gemeinderäte hatten einige Nachfragen, doch sie hielten den ausgewählten Schlepper auch für die beste Wahl.

    Kläranlage fällt durch den TÜV

    Für die Kläranlage muss die Kommune etwas nachrüsten. So entspricht dort die so genannte Container-P-Fällanlage nicht mehr dem erforderlichen Stand und wird laut Bürgermeister Nickel nicht mehr vom TÜV abgenommen. Bei dem erforderlichen Teil handelt es sich um einen Zylinderbehälter für konzentrierte Salzsäure, die zum Reinigen des Abwassers nötig ist. Der Behälter ist doppelwandig, hat eine Höhe von vier Metern und ein Volumen von 20 Kubikmetern.

    Für die Installation der Anlage samt Steuerungseinheit sind zusätzliche Leistungen nötig. So muss unter anderem ein wasserdichtes Fundament errichtet werden, für die Steuerungseinheit ist eine Kernbohrung und eine elektrische Zuleitung nötig. Die Kosten dafür belaufen sich auf 41 480 Euro, der Auftrag wurde in der Sitzung vergeben.

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