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    Marktsteft

    Geldsegen: Über 2,5 Millionen Euro für BNE Marksteft

    Der alte Hafen von Marktsteft. Hier entsteht die neue Umweltstation des Landkreises. Foto: Julia Lucia

    „Mir hat es gerade eben komplett die Sprache verschlagen und ich habe Gänsehaut!“, so reagierte Thomas Reichert, Bürgermeister von Marktsteft, auf die gute Nachricht. Das teilt CSU-Landtagsabgeordnete Barbara Becker mit, die Reichert eine freudige Nachricht überbrachte: Die Stadt Marktsteft bekommt für ihr Hafengelände als künftigen Standort für das Bildungszentrum für nachhaltige Entwicklung (BNE) aus Mitteln der Städtebaulichen Sanierung vom Freistaat 90 000 Euro und aus Mitteln zur Reaktivierung von Industrie- und Gewerbebrachen noch einmal 2,5 Millionen Euro. Auch Sommerach wird mit einer Fördersumme von 788 000 Euro für den Altort unterstützt, wie es weiter in der Pressemitteilung heißt.

    Förderung mit 209 Millionen Euro auf Rekordhöhe

    Bayerns Bauminister  Hans Reichhart vergab am Donnerstag 209 Millionen Euro für ganz Bayern, davon rund 19 Millionen Euro für attraktive Innenstädte und Ortskerne in Unterfranken. Insgesamt gibt es Städtebaufördermittel für 30 Kommunen in Unterfranken.

    „Die Mittel kommen insbesondere kleineren Städten und Gemeinden im ländlichen Raum zugute“, so Reichhart. Rund 88 Prozent der Mittel aus dem Bayerischen Städtebauförderungsprogramm fließen in den ländlichen Raum, in dem mehr als die Hälfte der Bevölkerung Bayerns lebt. Laut Mitteilung wird das landeseigene Bayerische Städtebauförderungsprogramm mit rund 209 Millionen Euro auf Rekordhöhe fortgeführt.

    Kein Donut-Effekt

    Landtagsabgeordnete Barbara Becker: „Wir als Christsoziale wollen eine Art ‚Donut-Effekt‘ verhindern, bei dem um den Ortskern herum Leben herrscht und im Ortskern selber die Häuser verfallen. Deshalb unterstützen wir Kommunen dabei, auf Innenentwicklung zu setzen und Leerstände zu nutzen. Für Gemeinden, die sich für eine solch nachhaltige Siedlungsentwicklung einsetzen und Flächen sparen, erhöhen wir den Fördersatz auf 80 Prozent.“

    Wie bereits in den vergangenen Jahren gibt es auch Sondermittel für die Wiederbelebung von Industrie- und Gewerbebrachen, heißt es in der Mitteilung weiter. Letztere kommen heuer insbesondere der Stadt Marktsteft für die Umnutzung der denkmalgeschützten Gebäude und die Freiraumgestaltung im ehemaligen ältesten Hafen Bayerns zugute.

    Eine Übersicht über die Programmkommunen und weitere Informationen zur Städtebauförderung sind im Internet verfügbar unter http://www.stmb.bayern.de/buw/staedtebaufoerderung/foerderprogramme/index.php

    Bearbeitet von Michaela Stumpf

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