• aktualisiert:

    SOMMERACH

    Genusswochenende mit Strahlkraft

    Die Begeisterung der Sommeracher Winzer und Gewerbebetriebe für „Erleben und Genießen“ ist ungebrochen. Das liegt nicht zuletzt auch am großen Zuspruch, den man seit der Einführung der Veranstaltung vor 19 Jahren alljährlich am ersten September-Wochenende registriert.

    Wie Bürgermeister Elmar Henke bei der offiziellen Eröffnung der Veranstaltung am Samstagnachmittag im Sitzungssaal des Rathauses betonte, strömen alljährlich um die 10 000 Besucher aus dem gesamten Bundesgebiet in den romantischen Ortskern, um sich beim Tag der „offenen Höfe“ vom künstlerischen und kulinarischen Angebot der zahlreichen Anbieter zu überzeugen. Nicht wenige von den Gästen sind seit Jahren Stammgast der zweitägigen Veranstaltung.

    Wenn Thüringer singen

    Als Beispiel nannte Henke eine größere Gesangsvereinigung aus Thüringen, die seit acht Jahren regelmäßig nach Sommerach kommt und in diesem Jahr den Gemeindechef mit einem Vortrag des „Frankenliedes“ überraschte.

    In seinem Grußwort erinnerte Henke in Beisein mehrerer Ehrengäste an das Jahr 2000, wo man aus Anlass „50 Jahre Flurbereinigung Sommerach“ erstmals den Tag der offenen Höfe organisierte. Die Veranstaltung wurde schon damals mit großer Begeisterung angenommen, blickte der Bürgermeister zurück. Eine Neu- Konzeption des Festes sei im Laufe der Jahre nicht notwendig gewesen, da es alljährlich nach wie vor Tausende von Besuchern begeistere. Zudem würde sich das Veranstaltungsprogramm sowieso immer wieder ein wenig ändern und pfiffige Winzerideen würden neu eingebaut.

    Ausstellung im Rathaus

    Als einen Beitrag der Gemeinde zur Veranstaltung nannte Henke die organisierte Ausstellung „200 Jahre Bayerische Verfassung – vom Untertan zum Staatsbürger“ im Rathaus. 41 Orte aus der Region hatten dafür laut Ute Feuerbach, der Henke für die Ideen und Erscheinungsbild der Ausstellung dankte, in ihren Archiven gestöbert und Daten zu Persönlichkeiten und Geschehnissen zusammengestellt.

    Bereits zum Auftakt strömten am Samstag tausende Besucher in den Ortskern und an den 21 Stationen, darunter Weingüter, Gastronomie- sowie Handwerksbetrieben herrschte Hochbetrieb. Unter anderem konnte man Leckeres aus der Fränkischen aber auch österreichischen Küche genießen, es gab Silvanernudeln und Fischspezialitäten und insbesondere die Weinangebote standen immer wieder im Mittelpunkt.

    Geboten wurde auch ein Künstler- und Handwerksbasar, ein Hofschoppenfest sowie zahlreiche Ausstellungen und stimmungsvolle Live- Musik.

    Kräuterführung

    Großen Zuspruch fanden auch die Kräuterführungen und Ortsrundgänge, eine Modenschau, der Bücherflohmarkt und nicht zuletzt die Präsentation von Malereien und Zeichnungen sowie von Aquarellen, Ölbildern und Skulpturen. In einigen Höfen wurde nicht nur tagsüber sondern auch am Abend mit Musik und Wein weitergefeiert.

    Weitere Artikel
    Fotos

      Kommentare (0)

      Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!