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    VOLKACH

    Gepflasterte Gehwege in Krautheim

    Die Ortsdurchfahrt von Krautheim – Staatsstraße 2274 – ist seit Jahren marode, voller Schlaglöcher. Eine Sanierung ist s... Foto: ArchivPeter Pfannes

    Noch bis nächstes Jahr müssen sich all diejenigen gedulden, die entweder im Volkacher Ortsteil Krautheim wohnen oder dort durchfahren müssen, bis die Holperstrecke endlich gerichtet wird und Gehwege entstehen, die diesen Namen auch verdienen. In der Stadtratssitzung am Montagabend stellte der Rat in Bezug auf diese Gehwege mit 18:0 die Ampel auf Grün. Im Zug der Straßensanierung, deren Kosten der Freistaat trägt, wird auch eine Verkehrsinsel an d

    er Ortseinfahrt aus Richtung Frankenwinheim als Querungshilfe für Fußgänger und Radfahrer sowie als Tempobremse für die Autofahrer erstellt. Der Rat gab dem Architekten Matthias Pröstler vom Ingenieurbüro Röschert, der die Entwurfsplanung vorstellte, den Auftrag, „zügig weiterzuarbeiten“ und dabei auch die Förderanträge zu stellen.

    Im Wesentlichen bleibt es bei der Planung, die Pröstler schon bei der Bürgerversammlung in Krautheim vorgestellt hatte. Der Dorfplatz und der Kirchplatz waren in dieser Sitzung nicht das Thema, sondern die Gehwege. Es soll alles „aus einem Guss werden“, so Bürgermeister Peter Kornell, und dazu gehört auch ein Teil der Zeilitzheimer Straße, die von Volkach aus quasi wie eine Haarnadelkurve aus Krautheim heraus in Richtung Zeilitzheim führt. Sie bekommt ebenfalls neue Gehwege, und im unteren Bereich, also im Kreuzungsbereich zur Landstraße, einen neuen Belag. Die Gehwege übrigens werden, wie von der Mehrzahl der Krautheimer gewünscht, gepflastert. Das ist zwar etwas teurer, aber es kommen keine Beiträge auf die Anwohner zu, weil der Rat in derselben Sitzung auch die Straßenausbaubeitragssatzung (kurz Strabs) rückwirkend zum 1. Januar 2018 gekippt hat.

    Ein Problem bleiben verschiedene Engstellen, die allein schon deshalb nicht verbreitert werden können, weil dann Häuser abgerissen werden müssten. Da bleibe nur, weiterhin vorsichtig an diesen Stellen zu fahren, was angesichts der nicht gerade langsamen Lkw besonders zu empfehlen ist.

    Während der Baumaßnahme, deren Beginn Pröstler sehr vorsichtig mit „im Jahr 2019“ angab, wird der Verkehr großräumig umgeleitet, für den Anlieger- und Busverkehr wird der südliche Radweg als Umleitungsstrecke eingeplant, und der Radweg ist als solcher nicht mehr dann gesperrt sein wird. Apropos Radfahrer: sie werden, wenn alles fertig gestellt ist, am Ortsende in Richtung Frankenwinheim bis zur Verkehrsinsel einen Radweg bekommen, um dann gefahrlos die Straße überqueren zu können, weil der Radweg von der rechten auf die linke Straßenseite wechselt und dort weiter verläuft.

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