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    Marktbreit

    Glückwunsch! Hans Rupp feierte 90. Geburtstag

    Bürgermeister Erich Hegwein (links) gratulierte Hans Rupp zum 90. Geburtstag. Foto: Hartmut Hess

    Der Marktbreiter Hans Rupp (rechts) feierte am Dienstag seinen 90. Geburtstag, wozu auch Bürgermeister Erich Hegwein gratulierte. Hans Rupp hatte am 18. Juni 1929 in  Marktbreit das Licht der Welt erblickt und seine Berufswahl war vorgezeichnet. Denn schon sein Vater und auch sein Großvater waren Bäcker und der "Rupps Bäck", wie ihn die Marktbreiter einst riefen, führte die Bäckerei in dritter Generation. In der Schustergasse stand er mit seiner Mutter Marie Rupp in der Backstube und seine Schwester Marianne bediente im Laden die Kundschaft. "Die Leute wollten auch am Sonntag die Rupps-Kipfli", schildert der 90-Jährige, dass er schon vor Jahrzehnten auch an Sonntagen arbeiten musste.

    Nach 50 Jahren als selbstständiger Bäcker schloss Hans Rupp im Jahr 1994 sein Geschäft, wer die Haustüre aufmacht, erblickt innen noch die komplette Einrichtung der Bäckerei, wie sie einst genutzt wurde. Privat ist er ebenso bodenständig, denn er versichert, dass er heute wieder in dem Bett schläft, in dem er vor 90 Jahren geboren wurde. Geändert hat sich dagegen die Anzahl an Familienmitglieder im Haus, "sonst lebten in meinem haus elf Personen, heute bin ich hier alleine", sagt der rüstige Senior. Er ist schon immer Junggeselle, "ich hatte aber trotzdem meine Kinder", meint das Geburtstagskind. Denn da eine seiner Schwestern und deren Mann recht jung gestorben waren, kümmerte sich Hans Rupp um die kleinen Kinder.

    In jungen Jahren war Hans Rupp begeisterter Kegler und von seinen Vorfahren hat er nicht nur den Bäcker-Beruf geerbt, sondern auch den Faible fürs Turnen. Denn schon sein Vater war Turner und sein Bruder Herbert Rupp ist der Vorsitzende des Turnvereins Marktbreit. "Als 40-Jähriger habe ich einst noch auf dem Deutschen Turnfest in Berlin mitgeturnt", verrät der Marktbreiter. Wie fit der Senior ist, zeigt sich daran, dass er seinen Haushalt noch selbst führt und auch geistig ist er voll auf der Höhe. Das bewies er an seinem Jubeltag mit der Erzählen von Witzen und dem fehlerfreien Aufsagen des längeren Gedichtes "Mei Heimat", das er als Fünfjähriger in er Schule gelernt hatte.  

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