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    Wiesentheid

    Göpfert weiter an der Weltspitze

    Die geehrten Mitarbeiter und Firmenchefs der Wiesentheider Firma Göpfert (von links): André Göpfert, Ralf Schiffmann, Gerhard Fakesch, Peter Thormann, Ottmar Bimmerlein, Edgar Götzelmann, Jürgen Reuss, Walter Pickel, Jochen Russ, Gertrud Loebl, Norbert Engelbrecht, Thomas Haubenreich, Günter Offner, Georg Gärtner, Dieter Filbig, Frank Lindner, Oskar Müller, Frank Hohn, Viktor Stadelmann, Dominik Freibott, Thomas Rath, Esther Göpfert, Thomas Röll, Karl-F. Göpfert. Foto: Göpfert

    Positiv sieht die in Wiesentheid ansässige Firma Göpfert (weltweit führender und global agierender Hersteller von Maschinen für die Verarbeitung von Wellpappe) in die Zukunft.

    In seiner Weihnachtsansprache ging Geschäftsführer André Göpfert auf die wirtschaftlich gute Lage des Unternehmens ein, aber auch auf den Handelsstreit zwischen USA und China und bekräftigte, dass dies aktuell Göpfert nichts anhaben könne. Deutlich wird dies aus einer Pressemitteilung des Unternehmens. Aufgrund der verkaufen Maschinen in den USA bahne sich mit 2020 sogar ein weiteres Rekordjahr in den USA an. Die gegründete Tochtergesellschaft Göpfert USA Inc. entwickle sich gut und erziele die gewünschte Wirkung bei den Kunden.

    Der frühere Jäger wird zum Gejagten

    Göpfert habe sich im Laufe der letzten Jahrzehnte vom Spezialmaschinenbauer an die Weltspitze der Druck- und Stanzmaschinen für Wellpappe hochgearbeitet. „Göpfert war früher der Jäger. Jetzt gehören wir zu den Gejagten“, so der Inhaber vor den rund 250 anwesenden Mitarbeitern. Um immer einen Schritt vor dem Wettbewerb zu sein, hätten die Ingenieure des Wiesentheider Familienunternehmens im Jahr 2019 zwei wegweisende Entwicklungen zum Abschluss gebracht, welche nun in den Markt eingeführt würden.

    Die erste Weltneuheit sei eine Flexodruckmaschine, die eine Verpackung aus Wellpappe in einem Arbeitsschritt von innen und von außen bedrucken kann. Dem Endverbraucher werde diese Art von Schachtel besonders im Versandhandel begegnen, da ihm zusätzliches „Auspackerlebnis“ vermittelt werden soll. Göpfert habe von diesem Maschinentyp bereits mehrere Exemplare für 2020 verkauft

    Die zweite neue Maschine ist die „G-Cut“, eine sogenannte Flachbettstanze für Wellpappe, mit der besonders schwierige Stanzkartons sehr genau gestanzt werden könne. Auch dieses Produkt sichere Arbeitsplätze in Wiesentheid.

    Markenzeichen: Langjährige Mitarbeiter

    Ein Markenzeichen des unterfränkischen Maschinenbauers sei die lange Betriebszugehörigkeit seiner Mitarbeiter. „Die Keimzelle unserer Energie und Zuversicht liegt in der Zufriedenheit und langjährigen Erfahrung unserer Mitarbeiter“, so der Seniorchef Karl-F. Göpfert. Bei der Weihnachtsfeier wurden folgende Personen geehrt: Viktor Bauer, Jimmy Frazier, Dominik Freibott und Stephan Grebner (zehn Jahre); Tanja Ott, Volker Frank und Thomas Röll (15 Jahre); Marion Wiegand, Dieter Filbig, Frank Hohn, Bernhard Krauss, Frank Lindner und Viktor Stadelmann (20 Jahre). Für 25 Jahre Treue zum Unternehmen gab es neben einer Sonderprämie auch eine Urkunde der Handwerkskammer für Gertrud Loebl, Norbert Engelbrecht, Thomas Haubenreich, Andre Petschl, Jürgen Reuss, Jochen Russ und Walter Lorenz. Vor 30 Jahren nahmen Ottmar Dorsch, Oskar Müller, Ralf Schiffmann und Peter Thormann ihre Tätigkeiten bei Göpfert auf. Seit 35 Jahren sind Georg Gärtner, Edgar Götzelmann, Heiz-Peter Kamleiter, Walter Pickel, Thomas Rath und Marcus Ritzler Mitarbeiter von Göpfert. Auf 40 Jahre Göpfert können Otmar Bimmerlein und Günter Offner zurückblicken. Seit 45 Jahren hält Gerhard Fakesch dem Wiesentheider Untenehmen die Treue.

    Geehrt wurde außerdem noch Manfred Düll, der 2019 nach 47 Jahren das Unternehmen in den Ruhestand verlassen hat. Er war in seiner Zeit bei Göpfert für die Montageleitung und die Dokumentation verantwortlich. Besonders freute sich Karl-F. Göpfert über die Auszeichnung von Christian Stöckinger, der als zweiter Kammersieger von Unterfranken seine Ausbildung zum Feinwerkmechaniker abgeschlossen hatte.

    Als abschließender traditioneller Höhepunkt folgte das Singen der Neuzugänge des Jahres 2019. Der zwanzigköpfige Chor sang neben zwei bekannten Weihnachtsliedern auch eine Eigendichtung über die neue Maschine „G-Cut“ deren „Klang (bald) die Erde entlang“ erschallen wird, heißt es am Ende der Mitteilung.

    Bearbeitet von Michaela Stumpf

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