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    Astheim

    Großeinsatz bei Unfall auf dem "Dschungelpfad"

    Zusammen mit ihrer Familie war am Sonntagnachmittag eine ältere Dame auf dem sogenannten Dschungelpfad zwischen Astheim und Kaltenhausen unterwegs. Der langanhaltende Regen der letzten Tage machte den mittleren Teil des Dschungelpfades laut Feuerwehrbericht kaum passierbar, was allerdings die Familie zu Beginn ihrer Wanderung nicht ahnen konnte. Die Dame rutschte im abschüssigen Gelände aus und zog sich dabei Verletzungen zu, so dass ein Weiterkommen ausgeschlossen war.

    Gegen 15.30 Uhr wurden die Rettungskräfte von dem Unfall verständigt. Bereits wenige Minuten nach der Alarmierung startete das Rettungsboot der Volkacher Feuerwehr in Richtung der in Not geratenen Wandergruppe. Zeitgleich liefen mehrere Fußtrupps der Feuerwehr durch das unwegsame Gelände zur Unfallstelle und unterstützten den Rettungsdienst vor Ort bei der Patientenversorgung. Mit Hilfe des Volkacher Feuerwehrbootes wurde dann im Einsatzverlauf unter anderem der Hubschrauberarzt samt Equipment sowie weitere Einsatzkräfte an die Einsatzstelle übergesetzt.

    Verletzte mit Feuerwehrboot zum Hubschrauber gebracht

    Als die Patientin wenig später stabilisiert war, wurde sie mit vereinten Kräften durch das schlammige und extrem rutschige Gelände zum Ufer gebracht, um dort auf das Feuerwehrboot verladen zu werden. Dank der hydraulischen Bugklappe konnte die Patientin letztendlich schonend auf das Boot und anschließend auf der gegenüberliegenden Uferseite zum Helikopter transportiert werden, mit dem sie dann in eine Klinik geflogen wurde.

    Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Volkach und Fahr, das THW Kitzingen sowie die Wasserwacht Volkach, zwei Rettungswagen und der Rettungshubschrauber aus Ochsenfurt. Zusammen waren rund 60 Einsatzkräfte aller beteiligten Hilfsorganisationen vor Ort. Seitens der Feuerwehr Volkach wurden 25 Einsatzkräfte mit vier Fahrzeugen und einem Mehrzweckboot eingesetzt. Dies war bereits der zweite Einsatz für das Volkacher Feuerwehrboot innerhalb der letzten drei Wochen.

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    Bearbeit von Ralf Zimmermann

    Kommentare (1)

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