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    Großlangheim

    Großlangheimer Gartenbauverein hat viel vor

    Vereinsvorsitzende Irene Irmler (links) und Kreisvorsitzender Karl Wolf (rechts) ehrten Herbert Pfriem, Anita Droll, Maria Schmitt, Elfriede Sterk, Dorothea Endres, Renate Thon, Hermann Droll und Arthur Schmitt für langjährige Treue zum Großlangheimer Verein für Ortsverschönerung und Gartenpflege.
    Vereinsvorsitzende Irene Irmler (links) und Kreisvorsitzender Karl Wolf (rechts) ehrten Herbert Pfriem, Anita Droll, Maria Schmitt, Elfriede Sterk, Dorothea Endres, Renate Thon, Hermann Droll und Arthur Schmitt für langjährige Treue zum Großlangheimer Verein für Ortsverschönerung und Gartenpflege. Foto: Winfried Worschech

    Viel vorgenommen hat sich der Großlangheimer Verein für Ortsverschönerung und Gartenpflege für dieses Jahr. Zu den traditionellen Aktivitäten und Veranstaltungen kommt 2020 auch noch die Pflege der Bäume hinzu, die im Zuge der Dorferneuerung entlang der Durchgangsstraße gepflanzt worden waren und die teilweise unter Hitze und Trockenheit litten.

    Dazu habe es auch schon Beratungen mit Vertretern von Gartenbaubetrieben und eine Absprache mit Bürgermeister Karl Höchner gegeben. "Der Fahrplan ist noch nicht endgültig, aber es wird in Angriff genommen, Helfer sind willkommen", sagte die Vereinsvorsitzende Irene Irmler in der sehr gut besuchten  Jahreshauptversammlung am Sonntagnachmittag im Jakobushaus.

    "Ich bin sehr dankbar, dass sich der Verein dieses Themas annimmt und bei der Pflege der Bäume mit im Boot ist", lobte der Bürgermeister diese Bereitschaft. Er sicherte die Beteiligung der Gemeinde bei der Pflege zu, "bei der es auch darum geht, welche Bäume es noch packen". Dem Verein zollte er für seinen vielfältigen Einsatz "großen Respekt und Anerkennung dafür, was für die Dorfgemeinschaft und für den Vereinsnachwuchs geleistet wird".

    Lob für Ehrenvorsitzenden Dietmar Brendt

    In das Lob stimmte auch Karl Wolf, Vorsitzender des Kreisverbands der Gartenbauvereine, mit ein. Er freute sich über den harmonischen Übergang vom alten zum neuen Vorstand, der im vergangenen Jahr vollzogen worden war und sah als eine der Grundlagen für die erfolgreiche Vereinsarbeit den Einsatz des Ehrenvorsitzenden Dietmar Brendt. Bei Neuanpflanzungen entlang der Durchgangsstraße könnte er sich die Robinie, Baum des Jahres 2020, vorstellen.

    Die Vereinsvorsitzende ging in ihrem Rückblick auf den Tag des Baumes, die Verkaufstage für Pflanzerde und Saatgut, den Besuch der Bundesgartenschau in Heilbronn, die Mithilfe beim Weinfest, die Kräuterwanderung und die Ausstellung beim Adventsmarkt mit dem Thema "Alles Rübe" ein, "bei der von jeder Sorte etwas dabei war und viele zum Staunen gebracht hat".

    Bei der Vorschau für dieses Jahr kündigte sie für den 18. April eine Pflanzentauschbörse und das Thema "Hülsenfrüchte" beim Adventsmarkt an. Sie gab bekannt, dass die Verbandszeitschrift "Der Gartenratgeber" in Zukunft ausgetragen wird, um eine Beitragserhöhung zu vermeiden. Beifall gab es für Schriftführerin Margit Worschech, die auf Themen der Ausschusssitzungen einging und für Kassenverwalterin Karin Hoppert, die ein kleines Plus in der Jahresabrechnung 2019 vermeldete. Nicht fehlen durfte die jährliche Niederschlagsmenge, die Dorothea Endres für 2019 mit 617 Liter pro Quadratmeter angab.

    19 Kinder sind Teil der "Langemer Gartenzwerge"

    Viel Applaus ernteten auch Madleine Irmler und Linda Sterk, die die "Langemer Gartenzwerge", 19 Kinder im Alter von sechs bis 13 Jahren, betreuen. Neben den monatlichen Gruppenstunden ging es in ihrem mit Bildern garnierten Bericht um die Arbeiten im Garten am See, wo Rüben ausgesät wurden und eine Kräuterschnecke angelegt wurde, das Leben im benachbarten Bach, Treffen mit anderen Nachwuchsgruppen oder auf dem Kreisacker im ehemaligen Landesgartenschaugelände in Kitzingen. Die Truppe bekam von Hermann Droll ein Insektenhotel mit Glasscheibe, sodass auch das Innenleben beobachtet werden kann.

    Christine Bender, Landwirtschaftsrätin und Bezirksgeschäftsführerin der unterfränkischen Gartenbauvereine, warb für einen Vorgarten mit Vielfalt und heimischen Pflanzen als "grüne Visitenkarte". "Aufenthalts- und Lebensqualität hängt auch mit der Gestaltung der Vorgärten zusammen", so Bender.

    "Steinwüsten" bieten weder Vielfalt noch Versickerung

    Neben Blumenpracht und Insektennahrung beinhalte ein solcher Vorgarten auch die Möglichkeit zur Versickerung des Regenwassers, die eine "Steinwüste" nicht biete. Bei der Anlage der Pflanzflächen stünden die örtlichen Gartenbauvereine oder auch Gartenbaubetriebe mit Rat und Tat zur Seite.

    Außerdem standen Ehrungen auf dem Programm: 40 Jahre: Klaus Berger, Monika Scheller und Arthur Schmitt; 25 Jahre: Anita Droll, Hermann Droll, Dorothea Endres, Horst Kuffner, Herbert Pfriem, Maria Schmitt, Elfriede Sterk und Renate Thon.

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