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    Kleinlangheim

    Heidi und Rudi Gutjahr feierten diamantene Hochzeit

    Diamantene Hochzeit feierten Heidi und Rudi Gutjahr aus Kleinlangheim. Foto: Winfried Worschech

    Diamantene Hochzeit feierten Heidi und Rudi Gutjahr zu Hause in der Kleinlangheimer Pfarrgasse. Nach der standesamtlichen Trauung am 27. November 1959 wurden sie einen Tag später in der Kitzinger Spitalkirche kirchlich getraut.  Kennen gelernt haben sie sich 1955 auf der Kirchweih in Rüdenhausen, wo sie nach der Heirat dann bis 1971 wohnten, bis sie nach Kleinlangheim zogen.

    Heidi Gutjahr, geborene Meinlschmidt und Jahrgang 1942, stammt aus dem Sudetenland. Nach der Vertreibung 1946 kam sie nach Rüdenhausen. Nach dem Besuch der Volksschule und einer Fachschule war sie als Maschinenstickerin tätig und nach der Hochzeit gab es für sie viel Arbeit im Haushalt, bei der Erziehung der vier Kinder und im Büro der Schreinerei in der Pfarrgasse, die ihr Mann 1972 von seinem Vater übernahm.

    Rudi Gutjahr (Jahrgang 1939) ist gebürtiger Kleinlangheimer, erlernte nach der Schule das Schreinerhandwerk und legte 1966 die Meisterprüfung ab. Nach dem Neubau der Schreinerei im Kleinlangheimer Gewerbegebiet übernahmen 1991 die Söhne Fred und Harald den Betrieb.

    Das Gebäude in der Pfarrgasse wurde für weiteren Wohnraum und für ein Zweiradmuseum umgebaut und in der Kirchenburg wurde eine Handwerkersammlung eingerichtet. Heute noch ist Rudi Gutjahr mit Freunden gerne auf alten Motorrädern unterwegs.

     Bei der Wiedergründung der Schützengilde im Jahr 1972 war er Gründungsmitglied und aktiv ist er heute noch in dessen Reihen und im Gesangverein, bei acht Vereinen ist er Mitglied. Stellvertretender Bürgermeister Dieter Zeller bedankte sich beim Jubelpaar für viel Einsatz für die Dorfgemeinschaft und gratulierte im Namen der Gemeinde. Glückwünsche zum Jubeltag gab es auch von fünf Enkeln und einer Urenkelin.

    Langeweile ist für Heidi und Rudi Gutjahr ein Fremdwort. Da gibt es fast das ganze Jahr über einen großen Garten zu betreuen, sie gehen noch gerne tanzen, die Mitarbeit in den Vereinen ist gefragt und die Treffen mit der großen Familie und mit Freunden haben hohen Stellenwert.

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