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    CASTELL

    Im Casteller Herrengarten geht es voran

    Umschauen auf der Baustelle: Castells Bürgermeister Jochen Kramer (links) und Planer Holger Felberg sind mit dem Stand d... Foto: Andreas Stöckinger

    Ein neues Gesicht erhält derzeit der Platz am Herrengarten in Castell. Die Arbeiten schreiten gut voran, mittlerweile ist die große Fläche asphaltiert, auf der dann wieder die Haltestelle für die Schulbusse sein wird. Das Wartehäuschen wird noch gebaut. Ein Pflanzenbeet und weiteres Grün soll das Ganze künftig etwas auflockern, die daran anschließende Einfahrt in die Wohnsiedlung wird in dem Zug mit erneuert, das Wartehäuschen wird noch gebaut.

    „Das wird den gesamten Bereich sicher aufwerten“, schaute Bürgermeister Jochen Kramer dieser Tage zufrieden auf die Baustelle. Seine Gemeinde hatte das Projekt Herrengarten bereits vor rund zehn Jahren, als die Dorferneuerung anberaumt wurde, auf der Wunschliste. Mehrmals wurde der Platz zugunsten anderer Projekte im Ort verschoben, bis es dieses Jahr so weit war. Rund 350 000 Euro investiert die Gemeinde zusammen mit dem Förderprogramm in den Platz, der nun das vorletzte größere Vorhaben der Dorferneuerung in Castell sein wird.

    Stehen geblieben ist die gut 100 Jahre alte markante Blutbuche, die einst am Rand der Fläche gepflanzt wurde. Den Baumriesen ließ Planer Holger Felberg von der Direktion für Ländliche Entwicklung extra schützen. Sonst ist vieles neu, wie etwa der Unterbau. Auch auf den Gehwegen dort wird der Asphalt gegen Pflaster ausgetauscht.

    Nicht so ganz einfach gestaltete sich die Einfahrt in die dahinter liegende Wohnsiedlung, deren Straße samt Unterbau ebenso neu gemacht wird. Rund 50 Jahre alt sind die Leitungen, ein Austausch habe sich bei der Gelegenheit angeboten, so Bürgermeister Kramer.

    Zu den Häusern in der Siedlung besteht nur die eine Zufahrt, die während des Baus zeitweise nicht befahrbar ist. Eine Ersatzstrecke zu legen, wäre sehr aufwändig geworden. Morgens die Baugrube aufmachen, abends wieder abdecken, hätte ebenso einen enormen Aufwand bedeutet. Zum Glück für die Gemeinde und die Bewohner dort erklärte sich ein Anlieger bereit, dass ein Weg durch seinen Garten als Behelfsausfahrt gebaut werden darf.

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