• aktualisiert:

    MAINBERNHEIM

    Im Februar kommen die ersten „Stolpersteine“

    Konkret geht es um die Anwesen in der Herrnstraße 34 und in der Schützenstraße 10, wo einst die jüdischen Familien Samfeld und Liebenstein lebten. Bei den Stolpersteinen handelt es sich um Messingplatten in Größe eines Pflastersteines, auf deren Oberfläche die Namen der ehemaligen Bewohner sowie Geburts- und Todesdaten aufgeführt sind. Die Aktion geht auf eine Idee des Künstlers Gunter Demnig zurück, der bereits in vielen deutschen und europäischen Städten Stolpersteine verlegte. Bei der Aktion am 12. Februar wird der Künstler vor Ort sein und die Steine selbst verlegen.

    Ferner beschäftigte sich der Stadtrat mit folgenden Themen: • Glückwünsche im Namen des Stadtrates überbrachte Bürgermeister Wolf an seinen Stellvertreter Georg Gurrath, der am 8. Dezember seinen 60. Geburtstag gefeiert hatte. Wolf würdigte unter anderem Gurraths langjähriges Wirken im Stadtrat und in der Vereinsarbeit. • Eine Verlegung der Ortsteingangstafel in Richtung Kitzingen, wie von Anliegern des Sickershäuser Weges gewünscht, wird es nicht geben. Wie Wolf sagte, sei laut Landratsamt eine Versetzung aus verkehrsrechtlichen Gründen (geschlossene Bebauung) nicht möglich. • Der Mainbernheimer Friedhof hat mit seinem historischen Teil eine weitere überregionale Würdigung gefunden. In einer vom Landesamt für Denkmalpflege betreuten Publikation über bedeutende Friedhöfe Deutschlands wird auch das Mainbernheimer Kleinod beschrieben. Da passte es gut ins Bild, dass die Bedeutung auch in der Region gewürdigt wird. Nach Aussage des Bürgermeisters hat der Bezirk Unterfranken einen Zuschuss von 5450 Euro für die Restaurierung eines historischen Grabmales gewährt. Die Gesamtkosten der Sanierung, die der Friedhofs-Förderverein übernommen hatte, betragen knapp 22 000 Euro.

    Von unserem Mitarbeiter Torsten Schleicher

    Fotos

      Kommentare (0)


      Sie sind noch kein Mitglied auf mainpost.de?
      Dann jetzt gleich hier registrieren.