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    KITZINGEN

    Im Notfall kommt Rettung aus der Dose

    Der gebürtige Kitzinger Egon Kahl liess sich die Notfalldose von Gerald Möhrlein und Astrid Glos genau erklären. Foto: Gerhard Bauer

    Mit der etwas anderen Wahlwerbung war Astrid Glos gemeinsam mit Gerald Möhrlein vom Bezirksverband der Arbeiterwohlfahrt (AWO) auf dem Kitzinger Marktplatz unterwegs. Anstelle von Kugelschreibern und anderen alltäglichen Dingen hatte die SPD-Bezirkstagskandidatin „SOS – die Rettung aus der Dose“ im Korb.

    Der Lions-Club Hanau Schloss Philippsruhe übernahm aus Großbritannien eine ebenso einfache wie geniale Idee und entwickelte vor dem Hintergrund, dass es im Notfall auch zuhause schnell gehen muss, eine Rettungsdose, in der sich alle wesentlichen Gesundheitsdaten der Haushaltsmitglieder befinden.

    Damit Rettungsdienste wie das Rote Kreuz im Fall des Falles wissen, wo sie suchen müssen gibt es zwei auffällige Aufkleber: einen für die Innenseite der Wohnungstüre und einen für die Außenseite des Kühlschranks.

    Dort nämlich soll die zwölf Zentimeter hohe Dose in der Türe ihren Platz finden. Geleitet von den Aufklebern finden Rettungskräfte schnell zu den benötigten Angaben und können schneller und gezielter helfen. In Bayern sind die rot-weißen Dosen in 22 Kommunen zum Wohl der Bürger etabliert.

    In Kitzingen freute sich Egon Kahl über das unerwartete Geschenk. Der gebürtige Kitzinger wanderte 1952 nach Bochum aus, um im Bergbau zu arbeiten. Auch mit 86 Lebensjahren kommt er regelmäßig zu Besuch in seine Heimatstadt Kitzingen.

    Bearbeitet von Gerhard Bauer

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