• aktualisiert:

    Kitzingen

    Isolde Rudolf feierte 97. Geburtstag

    Bürgermeister Klaus Heisel gratulierte Isolde Rudolf zum 97. Wiegenfest. Foto: Gerhard Bauer

    Isolde Rudolf erblickte am 16. Januar 1922 in Bilin in Böhmen das Licht der Welt. Der Vater arbeitete im Landratsamt, die Mutter versorgte den Haushalt mit sieben Kindern. Nach der Volks- und Mittelschule begann die Jubilarin eine Lehre in der Sparkasse. Mit dem Kriegsende 1945 wurden zunächst Geschäftsleute über das Erzgebirge nach Sachsen vertrieben, im Februar 1946 musste auch die Familie wie viele andere das Land mit dem Zug verlassen. Erste Station im Westen war zunächst Hassfurt. Bereits 1942 hatte die Jubilarin ihren sechs Jahre älteren Ehemann Hermann Rudolf kennen gelernt, 1944 war Hochzeit. Er starb bereits 1969.

    Die Geschichte, wie Isolde Rudolf ihren Ehemann kennen lernte, lässt sie heute noch schmunzeln. Sie hatte den Bus verpasst und stieß auf dem Weg zum Bahnhof beinahe mit Hermann Rudolf zusammen. Sie bekamen drei Kinder, die mit sechs Enkeln und sechs Urenkeln gratulierten. Die Familie kam schließlich nach Kitzingen, wo Isolde Rudolf in der Böhmerwaldstraße ein Ladengeschäft betrieb. Nach dessen Aufgabe arbeitete sie bis zum Ruhestand in einem Einkaufscenter. Das Lösen von Kreuzworträtseln, Lesen und Karten spielen mit anderen Heimbewohnern hat die Jubilarin - obwohl ihre einst größte Leidenschaft - inzwischen aufgegeben. Über die Gratulation von Bürgermeister Klaus Heisel freute sich Isolde Rudolf besonders. bag

    Fotos

      Kommentare (0)

        Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!