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    Mainstockheim

    Kein Besucherbergwerk, aber eine Lore

    Eine Lore aus den Kalksteintiefbauen in Mainstockheim steht derzeit vor dem Feuerwehrhaus und ist tatsächlich noch funktionsfähig. Foto: Robert Haaß

    Relikte aus dem Untergrund der Gemeinde sind zur Zeit vor dem Feuerwehrhaus in Mainstockheim zu besichtigen: Nach dem Abschluss der Sanierung der Kalksteintiefbaue in der Bergstraße hat die Gemeinde dort eine alte Lore und ein Stück Schiene aufgestellt, die noch in den Stollen gefunden wurden. Das erstaunliche: Das alte Gerät läuft noch auf den Gleisen, als wäre es erst gestern außer Betrieb gestellt worden.

    Keine Chance hat die Gemeinde allerdings mit der Umsetzung der Idee, in den Stollen ein Besucherbergwerk einzurichten: Das lehnt das Bergamt kategorisch ab, die Gefahr durch herabfallende Steine sei einfach zu groß, so Bürgermeister Karl-Dieter Fuchs in der Ratssitzung am Donnerstag.

    Eigene Steuer für Kampfhunde

    Wie schon etliche Nachbargemeinden, wird auch Mainstockheim eine eigene Steuer für die Haltung von Kampfhunden erheben. Nach kurzer Diskussion beschlossen die Räte, die Verwaltung zu beauftragen, eine entsprechende Satzung auszuarbeiten und darin einen Steuersatz von jährlich 300 Euro für entsprechend indizierte Hunde festzulegen. An den Sätzen für "normale" Hunde ändert sich nichts, sie bleiben bei 25 Euro für den ersten und 50 Euro für jeden weiteren Hund.

    Mit 3:10 Stimmen lehnten es die Räte ab, sich für das Förderprojekt "Energiecoaching_Plus" zu bewerben. Vor allem Peter Brandner sah darin die Chance, positives für Mainstockheim zu generieren, ähnlich, wie es schon in der ersten Auflage des Programmes geschehen war.

    Für die Sanierung der Kalksteintiefbaue legte die ausführende Firma ein Nachtragsangebot in Höhe von rund 25 500 Euro vor, das allerdings vom federführenden Ingenieurbüro auf knapp 18 000 Euro reduziert wurde. Am Ende konnten die Kosten für die Arbeiten eingehalten werden, die restlichen Arbeiten erledigt die Gemeinde.

    Ausschreibungen für Kindergartensanierung

    Die zweite Runde der Ausschreibungen für die Sanierung des Kindergartens ist abgeschlossen. Die Räte konnten folgende Aufträge vergeben: Dachverglasung: Firma Schumm, Riedenberg für 27 643,70 Euro (Kalkulation: 17 612 Euro); Schreinerarbeiten: Firma Endres, Mainstockheim für 36 572,27 (Kalkulation 27 737,95); Innenputzarbeiten: Firma Neubeck, Volkach für 32 804,15 (Kalkulation 42 981,02); Trockenbau: Firma Herrmann, Kitzingen für 26 517,97 (Kalkulation: 25 094,96 Euro); Estricharbeiten: Firma Kotzmann, Dettelbach für 16 493,40 Euro (Kalkulation: 24 858,62 Euro); Sonnenschutz: Firma Heinzmann, Kitzingen für 6855,51 Euro (Kalkulation: 7854 Euro).

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