• aktualisiert:

    Marktsteft

    Kein Einzelhandel im Gewerbegebiet

    Das Gewerbegebiet Marktbreiter Straße in Marktsteft hat eine weitere Hürde zur Genehmigung genommen. Foto: Robert Haaß

    Das hätte am Donnerstagabend eine lange Stadtratssitzung in Marktsteft mit vielen Beschlüssen werden können. Dank eines "Tricks" wurde es eine kurze Sitzung – ebenfalls mit vielen Beschlüssen. An deren Ende stand der Feststellungsbeschluss für die 6. Änderung des Flächennutzungsplans, mit dem, wenn diese Planänderung genehmigt ist, auch der Bebauungsplan für das neue Gewerbegebiet Marktbreiter Straße Rechtskraft erhält.

    Insgesamt waren es knapp 30 Seiten Bedenken und Anregungen von Trägern öffentlicher Belange und Privatpersonen und die Abwägungen des Ingenieurbüros dazu, die von den Räten behandelt werden mussten. Da alle Unterlagen den Räten bereits mit der Sitzungsladung zugestellt wurden, gingen Verwaltung und Bürgermeister davon aus, dass sich die Ratsmitglieder entsprechend in die Materie eingearbeitet hatten. Damit entfiel das Vorlesen des gesamten Aktes, es musste aber über die einzelnen Beiträge gesondert abgestimmt werden.

    Stellungnahme aus Kitzingen sorgte für Kopfschütteln

    Da es am Ende zu keinem der Punkte Fragen aus den Reihen der Räte und damit auch keine Änderungen am Papier gab, konnten die entsprechenden Beschlüsse gefasst werden, das Verfahren nun abzuschließen. Wichtig war ein im Vorfeld gefasster Beschluss des Ratsgremiums gewesen, Einzelhandelsbetriebe im Gewebegebiet auszuschließen. Für Kopfschütteln unter den Räten sorgte die Stellungnahme der Stadt Kitzingen, deren Verwaltungs- und Bauausschuss das Vorhaben einstimmig abgelehnt hatte – allerdings ohne Begründung.

    Wie Bürgermeister Thomas Reichert bekannt gab, beginnen die Arbeiten für die Durchpressung der Versorgungsleitungen für das neue Gewerbegebiet durch die Staatsstraße bereits in der kommenden Wochen.

    Harzverbot bei Handballspielen wird nicht eingehalten

    In der nächsten Sitzung werden sich die Räte mit einem Problem in der Sporthalle beschäftigen müssen. Dort herrscht für die Handballspiele absolutes Harzverbot, was allerdings nicht eingehalten wird. Da das Reinigungspersonal der Halle dagegen protestiert, hatte Reichert die Vereine aufgefordert, den Hallenboden von der klebrigen Masse zu reinigen, was auch geschah.

    Nun sollen die Räte nochmals über das Harzverbot diskutieren, gegebenenfalls müsste die Reinigung den Vereinen in Rechnung gestellt werden.

    Weitere Artikel
    Fotos

      Kommentare (0)

        Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!