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    Kitzingen

    Keine Asche in die Biotonne

    Wer heiße Asche in die Mülltonne wirft, muss damit rechnen, dass sich ein Schwelbrand entwickelt. Foto: Harald Heinritz

    Zwar findet sich die Warnung „Keine heiße Asche einfüllen!“ auf allen Mülltonnen, trotzdem verbrannte in letzter Zeit rund ein Dutzend Abfallbehälter im Kreis Kitzingen infolge noch glühender Aschereste. Mit teils gefährlichen Konsequenzen: Mülltonnen selbst oder sogar umliegende Gebäude geraten in Brand. Auch in Müllfahrzeugen sind bereits gefährliche Feuer ausgebrochen, weil sich Abfall an noch glühender Asche aus der Mülltonne entzündet hat, heißt es in der Mitteilung aus dem Landratsamt.

    Grundsätzlich gilt: In die Restabfalltonne darf nur erkaltete Asche eingefüllt werden. Kohle-, Holz- und Grillasche, die von außen bereits erloschen scheint, kann im Inneren immer noch glühen. Daher sollte man lieber etwas länger mit der Entsorgung warten und Asche in einem feuerfesten Metallbehälter mit Deckel vollständig abkühlen lassen, ehe man sie in die Restmülltonne füllt.

    Asche, egal ob Holz-, Kohle- oder Grillasche, hat in der braunen Biotonne nichts verloren. Aschen sind mit Schadstoffen belastet und daher für die Bioabfallverwertung denkbar ungeeignet. Aus diesem Grund raten neben den Abfallberatern auch Gartenfachberater dringend davon ab, Asche auf den Komposthaufen im Garten zu geben. Treffen Müllwerker dennoch auf Biotonnen, die mit Asche befüllt sind, so erhalten diese Tonnen einen roten Aufkleber und werden nicht geleert.

    Die Tipps zur richtigen Entsorgung von Asche haben die Abfallberater vom Landratsamt in einer Infobroschüre zusammengestellt. Diese Broschüre gibt es beim Landratsamt Kitzingen und bei den Stadt- und Gemeindeverwaltungen. Im Download-Center von abfallwelt.de kann sie auch als gedruckte Ausgabe kostenlos bestellt oder als PDF-Datei heruntergeladen werden.

    Bearbeitet von Andreas Knappe

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