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    Kleinlangheim

    Kleinlangheim: Grundschule wird saniert, Kanal erneuert

    So gut wie unter Dach und Fach ist der Kleinlangheimer Haushalt für 2020. Bei der Vorberatung zusammen mit der Kämmerin der Verwaltungsgemeinschaft Antje Teutschbein in der Ratssitzung am Dienstagabend wurden die Eckpfosten eingeschlagen: "Die Grobplanung steht", stellte Bürgermeisterin Gerlinde Stier fest.

    Großbaumaßnahmen sind die Erneuerung von Kanal und Wasserleitung im Schleifweg und die energetische Sanierung der Grundschule. Einige Kosten dürften auch die Planungen für Sanierungsmaßnahmen in Bahnhofstraße und Pfarrgasse vom Anwesen Manger bis zur Hauptstraße, für das Baugebiet Am Graben und für den Abwasseranschluss an die Kläranlage Schwarzacher Becken verursachen. Dieser Anschluss an den Abwasserzweckverband dürfte nach Worten der Bürgermeisterin und den Aussagen des Planungsbüros voraussichtlich erst 2021 kommen.

    Stahlhelme bei der Feuerwehr nicht mehr zulässig

    Sanierungsarbeiten sind im Rathaus, in den Feuerwehrhäusern Atzhausen und Haidt und in der Kirchenburg vorgesehen. Verschiedene Investitionen stehen für die Feuerwehren von Kleinlangheim, Atzhausen und Haidt/Stephansberg an, da nach Aussagen von Aktiven im Ratsgremium die Helme aus Stahl nicht mehr lange zulässig sein dürften. Man einigte sich darauf, dass die Kommandanten der drei Wehren sich in dieser Angelegenheit zusammen setzen sollen. Die Atzhäuser Wehr braucht eine neue Tragkraftspritze. Es wird mit einer Investition von rund 53 000 Euro für die drei Wehren gerechnet. Die VG-Kämmerin bezifferte den Gesamthaushalt 2020 auf rund fünf Millionen Euro.

    Beim Thema "Erneuerung von Kanal und Wasserleitung im besagten Abschnitt von Bahnhofstraße und Pfarrgasse" einigte sich die Ratsrunde darauf, die offene Bauweise anzuwenden. Sie kostet zwar rund 30 000 Euro mehr als die ursprünglich ins Gespräch gebrachte Inlinertechnik, ist aber wegen der Hausanschlüsse vorteilhafter, erklärte die Bürgermeisterin.

    Der bayrische Rotkreuzverband bat um Erhöhung des Mitgliedsbeitrags der Gemeinde. Der wird auf 240 Euro im Jahr angehoben, beschloss das Ratsgremium einstimmig. Ebenso geschlossen wurde dem Antrag des VfL auf Förderung der Jugendarbeit statt gegeben. Der Sportverein erhält fünf Euro pro Nase für 139 Kinder und Jugendliche und somit 695 Euro.

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