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    Landkreis Kitzingen

    Kommentar: Respekt vor den Ehrenamtlichen

    2020 wählen die Bürger ihre Gemeindevertretungen. Erfreulich, dass sich viele Bewerber für ein Ehrenamt finden. Das verdient Anerkennung und Respekt, findet unser Autor.
    Am 15. März 2020 finden in Bayern Kommunalwahlen statt. Foto: CatEyePerspective

    Das Amt eines Bürgermeisters, Kreis-, Stadt- oder Gemeinderats ist nicht vergnügungssteuerpflichtig. Die meisten arbeiten ehren- oder nebenamtlich für ihre Mitbürger, opfern viel Freizeit, schlagen sich stundenlang Themen um die Ohren, die nicht immer Spaß machen und bekommen dafür oft genug Kritik aus der Bevölkerung zu hören. Das muss man mögen. 

    Dennoch erklären sich für die Kommunalwahlen 2020 wieder Hunderte von Freiwilligen bereit, Verantwortung für ihre Gemeinden zu übernehmen, im Sinne ihrer Mitbürger wichtige Fragen zu entscheiden und Entwicklungen voranzutreiben. 

    Auf Gemeindeebene kennt man sich persönlich

    Keine Frage: Nirgendwo ist Politik näher an den Menschen als auf kommunaler Ebene. Man kennt sich oft noch persönlich und zugleich die Verhältnisse vor Ort. Das macht es spannend und die Rückmeldung der Bürger kommt unmittelbar, anders als auf höheren Ebenen.

    Leider klagen auch in Mainfranken und im Landkreis Kitzingen immer wieder Mandatsträger, dass im Meinungsstreit Sitte und Anstand verloren gehen. Um die besten Lösungen darf man ringen, auch streiten. Aber eine Auseinandersetzung sollte niemanden verletzen, weder physisch noch psychisch. 

    Bei heutigen und künftigen Mandatsträgern sollten wir beherzigen: Wenn sie sich bemühen, ihr Amt engagiert wahrzunehmen, verdienen sie unser aller Respekt und Anerkennung. Und das gilt auch für alle Kandidaten, die nicht gewählt werden. Danke, dass Sie alle sich der Wahl stellen.

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