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    Marktsteft

    Kulinarische Reise mit Brot und Bier

    Brauereimeister Robert Stupac führte die Gäste während der Brauereibesichtigung durch den Werdegang des Bieres - hier im Sudhaus. Foto: Thomas Hetterich

    Warum in die Ferne schweifen, wenn das heimische Handwerk die Vielfalt von Brot und Bier vor die Haustür liefert? Getreu diesem Motto hat der Gartenbauverein Marktsteft seine Mitglieder und Freunde zu diesem Thema in die Brauerei Kesselring eingeladen, um Wissenswertes zu diesen beiden fränkischen Spezialitäten zu erfahren.  Brauereimeister Robert Stupac führte die Gäste durch den Werdegang des Bieres. Malzgewinnung, Sudhaus, Gärung und Reifung des Bieres in den Lagertanks waren die Stationen. In der Abfüllanlage kommt das Helle oder Dunkle in die Flaschen. 1600 Flaschen in der Stunde, da kommt das menschliche Auge mit der Blickerfassung kaum nach. Im Brauereistüble erzählte Simon Matthäus vom Werdegang des Brotes. Angefangen hat die Backkunst eigentlich mit einem Brei aus Grassamen vor 30 000 Jahren. Per Zufall fielen Reste davon auf einen heißen Stein. Schon war das Brot gebacken. Mit dem Reinheitsgebot wurde festgelegt, welche Getreidearten zur Brotgewinnung und welche zur Herstellung von Bier verwendet werden sollen. Erst später wurde Weizen als Malz zugelassen, ergänzt Peter Himmel. Seit Neuestem backt die Bäckerei Matthäus wieder ein Brot, in dem neben Mehl auch Biertreber und Hopfen enthalten sind. Alkohol soll keiner enthalten sein.

    Bearbeitet von Klaus Richter

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