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    Schwarzach

    Landratsamt: Verfüllung der Baggerseen bei Hörblach Pflicht

    Das Sandabbaugebiet an der B22 in Hörblach-Nord wird in Richtung Kreisverkehr und in Richtung Düllstadt erweitert. Bis Ende 2025 müssen alle Baggerlöcher wieder verfüllt sein. Foto: Peter Pfannes

    Bei seinem Bestreben, dass die landwirtschaftlichen Flächen rund um Hörblach nach Sandabbau nicht ein noch größeres Seenland werden, ist der Schwarzacher Gemeinderat einen Schritt weitergekommen. Wie in der Sitzung des Gremiums am Dienstag zu hören war, hat das Landratsamt Kitzingen einen Bescheid erlassen, dass zumindest die Sandausbeuteflächen an der B22 wieder komplett verfüllt werden müssen.

    Mit diesem Hintergrund und unter diversen Auflagen stimmten die Ratsmitglieder dem Antrag der Firma LZR auf Erweiterung der Sandabbaufläche an der B 22 nach Osten und Westen zu. Die Abbaufläche an der Peripherie des aktuellen Sandabbaus beträgt knapp 19 000 Quadratmeter, die Ausbeutetiefe ist bis zu sechs Meter.

    Der Gemeinderat stellte dabei mehrere Bedingungen an das Abbau-Unternehmen. Bis zum Jahresende 2025 müssen die ausgebeuteten Flächen wieder verfüllt sein. Die dritte Bürgermeisterin Johanna Sendner forderte die anschließende Rekultivierung der Abbauflächen für die landwirtschaftliche Nutzung und erhielt breite Zustimmung im Gremium. Beim Zeitplan appellierten die Ratsmitglieder an den in der Sitzung anwesenden Unternehmer Willi Lenz, erst die Flächen an der B22 auszubeuten und später in Richtung Autobahn weiterzumachen. Damit sollen die Lärmbelästigungen für die Anwohner in Hörblach-Nord zeitlich möglichst kurz gehalten werden.

    Fünf Bauplätze am Lerchenbühlweg

    Nachdem ein Grundstückseigentümer am Lerchenbühlweg in Schwarzenau der Gemeinde 150 Quadratmeter zur Verfügung stellt, können dort fünf statt der bisher geplanten vier Baugrundstücke entstehen. Der Gemeinderat genehmigte die Entwurfsplanung, die eine Verbreiterung des Lerchenbühlwegs von der Einmündung der Dettelbacher Straße bis auf Höhe des Spielplatzes vorsieht. Die etwa 600 Quadratmeter großen Grundstücke werden als nächstes auf Bodendenkmäler untersucht. Mit der Ausschreibung der Erschließungsarbeiten, die rund 120 000 Euro verschlingen, rechnet Bürgermeister Volker Schmitt im März.

    Der marode Holzzaun am Spielplatz in Gerlachshausen wird für gut 7000 Euro gegen ein verzinktes Metallmodell ausgetauscht. Die Büroräume im Rathaus erhalten eine Klimaanlage für 25 000 Euro. Auf Anregung von Hartmut Ratz soll ein Planungsbüro eine Kostenschätzung für die Befestigung der Schotterparkplätze am Sportheim Stadtschwarzach und hinter dem Landhaus in der Schmiedsgasse erstellen. Beide Parkflächen sind bei Regen sehr verdreckt. Eine Beteiligung am Elektro-Carsharing hat der Rat aufgrund hoher Kosten und der Frage, ob das in Schwarzach überhaupt genutzt wird, erst einmal zurückgestellt.

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