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    Geiselwind

    Leserforum: Puma-Zentrallager wird Lärm bringen

    Zur Berichterstattung über die  Bauarbeiten für das künftige Multi-Channel-Zentrallager des Sportartikelherstellers Puma und seines Logistikdienstleisters BLG Logistics vom 27. Juni erreichte die Redaktion folgende Zuschrift:

    Sie berichten ausführlich über das riesige Bauvorhaben des Puma-Logistikzentrums in Geiselwind, das zur Zeit im Entstehen ist, auf einer Fläche von 12,5 Hektar im östlichen Gewerbegebiet. Dort ragen bereits auf einer Fläche von 70 000 Quadratmetern versiegelter Fläche die mächtigen Stützen empor und 7500 Kubikmeter Beton sind schon verarbeitet. Der jetzige Bauzustand lässt bereits erahnen, welche nachteilige Wirkung der Logistik-Koloss nach seiner Fertigstellung auf das Landschaftsbild abgeben wird.

    Bürgermeister Nickel von den Freien Wählern und sein Gemeinderat haben die Verwirklichung dieses Investitionsvorhabens des Unternehmens Puma schon von der Planung ab gut geheißen und unterstützt, ohne die nachteiligen Auswirkungen auf den Flächenverbrauch und das Verkehrsaufkommen zu bedenken.

    In mehreren Zeitungsbeiträgen hat sich Herr Nickel schon öfters über die Verkehrslärmbelastungen durch die Autobahn beklagt, die der Ort Geiselwind trotz der fast fertiggestellten Lärmschutzmaßnahmen weiterhin zu ertragen hat und der Autobahndirektion deswegen Vorwürfe gemacht. Nach Fertigstellung des Logistikzentrums wird der Ort Geiselwind noch mehr Lärm durch einen starken Lkw-Verkehr ertragen müssen. Ob dann Herr Nickel und sein Gemeinderat am östlichen Ortsrand auch noch eine hohe Lärmschutzmauer errichten lassen und den Ghetto-Anblick Geiselwinds vervollständigen?

    Schon in früheren Zeiten haben Bürgermeister und Gemeinderäte Geiselwinds stets den Vergrößerungswünschen des Strohofer-Imperiums zugestimmt und damit auch die Zunahme des Lkw-Verkehrs und -lärms in Ortsnähe in Kauf genommen. So sind die Lärmbelastungen für die Bewohner Geiselwinds zum Teil auch hausgemacht. Aber daraus hat man keine Lehren gezogen und die Einwohner werden noch mehr leiden müssen.

    Friedrich Grießmeier                                               
    97318 Kitzingen

      

    Bearbeitet von Franziska Schmitt

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