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    RÖDELSEE

    Seilbahn statt Straßensanierung

    Der Schwanberg, im Bild eingerahmt von zwei Maisstauden, könnte vielleicht einmal mit einer Seilbahn erschlossen werden.... Foto: Karl Schönherr

    Rödelsees Bürgermeister Burkhard Klein sieht weiterhin gute Chancen, dass seine Idee, eine Seilbahn auf den Schwanberg zu bauen, eines Tages Wirklichkeit werden kann. Eine Machbarkeitsstudie werde auf den Weg gebracht, sobald er „grünes Licht sowohl vom Gemeinderat als auch aus einem der betroffenen Ministerien“ habe.

    Auf Anfrage dieser Zeitung hob Klein hervor, dass eine derartige Studie wohl sechs Monate Zeit brauche und um die 50 000 Euro kosten werde. Er gehe „von einer Förderung von 70 bis 80 Prozent“ aus und ist sich sicher: „Auf dieser Basis werden wir wohl demnächst einen Gemeinderatsbeschluss fassen.“

    Leuchtturm–Projekt

    Sobald die Machbarkeitsstudie dann vorliege, müsse man darüber nachdenken, was wirtschaftlich sinnvoller sei: „Die Kreisstraße für etwa zehn bis zwölf Millionen Euro zu sanieren oder ein Leuchtturm-Projekt gemeinsam zu meistern.“ Eine Seilbahn bringe Vorteile auch für die Umwelt und die Entwicklung der Region. Aktuell fahren laut Klein um die 600 Fahrzeuge pro Tag auf den Schwanberg. Komme die angedachte Station für Bildung und nachhaltige Entwicklung auf den Schwanberg, würden die Besucherzahlen und damit auch die Fahrzeug- und Umweltbelastung zunehmen. Hier sei womöglich mit 90 000 Gästen pro Jahr zu rechnen.

    Warten auf Zahlen

    Ab welcher Besucherzahl sich eine Seilbahn wirtschaftlich betreiben lässt, ist für Klein „das Spannendste derzeit“. Wie der Bürgermeister außerdem betonte, hätten sich inzwischen Interessenten bei ihm gemeldet, die womöglich ein Restaurant oder eine Rodelbahn betreiben wollen, falls die Seilbahn gebaut werde.

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