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    Kitzingen

    Mäßiger Besuch beim VdK-Spieletag

    Gleichgewicht halten will geübt sein. Foto: Gerhard Bauer

    Der vom VdK-Landesverband Bayern 2017 erstmals konzipierte Spieletag machte am Samstag Station auf dem Sportplatz neben der Florian-Geyer-Halle. Die neue VdK-Bundesvorsitzende Verena Bentele hatte ursprünglich ihre Teilnahme zugesagt, wegen ihrer Teilnahme am 37. evangelischen Kirchentag jedoch wieder zurückgezogen. Dafür schaute sich der stellvertretende VdK-Landesvorsitzende Heinz Heeg auf dem Spielfeld um.

    Kreisvorsitzender Hartmut Stiller bedauerte, den aus München angebotenen Veranstaltungstermin in Kitzingen nicht beeinflussen zu können, denn wegen zeitgleicher weiterer Veranstaltungen hielt sich der Zuspruch zum integrierten Sportbetrieb in eher überschaubarem Rahmen.

    Pilotprojekt

    Ressortleiter Jan Gerspach und Referentin Julia Shemetova vom Aufgabenbereich Leben mit Behinderung im Landesverband Bayern vertraten den Verband vor Ort. Vor drei Jahren sei die Überlegung im Vordergrund gestanden, einmal jährlich in den Bezirken einen Spieletag auszurichten. Das bisherige Pilotprojekt wurde in Kitzingen erstmals für Unterfranken ausgerichtet.

    Der Anstoß solle auch bewirken, dass die Bezirke den Gedanken Spiel für alle Menschen zwischen zehn und 16 Jahren mit und ohne Behinderung übernehmen und in Eigeninitiative auch modifiziert kopieren. Eltern und Kleinkinder seien gerne gesehene Begleiter.

    Spaß gehabt

    Das mitgebrachte Ursprungskonzept sah zehn Stationen mit unterschiedlichen Spielaufgaben vor. Vorsitzender Stiller bilanzierte am Abend nur etwas mehr als 100 Besucher und würdigte wie Gerspach und Shemetova den ehrenamtlichen Einsatz des Kreisverbandes zur Umsetzung des Spieltages.

    "Diejenigen, die da waren und mitmachten, hatten Spaß", stellte Stiller überzeugt fest. Sein Dank galt der Rhönradgruppe der TGK sowie der Stadtjugendpflege Jungstil für die gezeigte Unterstützung sowie die rund 40 ehrenamtlichen Helfer.

    Ein aufkommender Regenguss sorgte zudem dafür, dass es frühzeitig zusammenpacken und aufräumen hieß.

    Sich mit Sehbehinderung zurecht zu finden ist nicht einfach. Foto: Gerhard Bauer
    Besonders im Verkehrsbereich muss der Rollstuhl beherrscht werden. Foto: Gerhard Bauer
    Der zweijährige Karl wagte sich begeleitet von der Mama an eine Gleichgewichtsübung. Foto: Gerhard Bauer
    Kleiner Werfer Arian gegen große Dosenpyramide Foto: Gerhard Bauer
    Farbenfrohes gemeinsames Spiel Foto: Gerhard Bauer

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