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    Iphofen

    Mehr Platz für den Nenzenheimer Kindergarten

    Die Stadt Iphofen kauft das Gebäude der ehemaligen Diakoniestation in Nenzenheim und könnte damit die Raumnot im benachbarten Kindergarten lindern. Foto: Hartmut Hess

    Die ehemalige Diakoniestation in Nenzenheim steht seit einem halben Jahr leer, weil die Station nach Markt Einersheim umgezogen ist. Jetzt lud Iphofens Bürgermeister Josef Mend die Mitglieder des Bauausschusses zum Ortstermin in das leer stehende Gebäude, "um ihnen ein Gespür für die Räumlichkeiten zu geben", so das Stadtoberhaupt. Nach kurzer Beratung zeigte sich das Gremium offen für Ideen und Wünsche der Kindergartenleitung, da sich die Einrichtung in direkter Nachbarschaft befindet.

    Die Stadt Iphofen kauft das Gebäude der ehemaligen Diakoniestation in Nenzenheim und könnte damit die Raumnot im benachbarten Kindergarten lindern. Darüber diskutierten vor Ort die Bauausschussmitglieder mit (von links) Bauamtsleiter Matthias Kurth, Bernd Hartmann, Otto Kolesch und Bürgermeister Josef Mend. Foto: Hartmut Hess

    "Ab Donnerstag sind wir Besitzer des Gebäudes", erklärte Josef Mend und er zeigte auf, welche beengte Situation im Kindergarten herrscht. Da der Kindergarten gleich das Nachbargebäude ist, würde sich eine Nutzung der ehemaligen Diakoniestation anbieten. Ob ein Intensivraum für die Vorschulkinder, ein Raum für Essen und Kochtage und diverse andere Nutzungsformen könnte sich das Kindergarten-Team vorstellen. "Der Kindergarten hat schon keine einfache Raumsituation hier in Nenzenheim", meinte der Bürgermeister und die Nenzenheimer Ratsmitglieder Bernd Hartmann und Alexander Hansch pflichteten ihm bei.

    Gerhard Heubach fragte nach, ob mit dem zusätzlichen Gebäude im Besitz der Stadt eine weitere Krippengruppe untergebracht werden könnte. Dem entgegnete Josef Mend, dass das Wahlrecht der Eltern es schwierig mache, die Kinder zu dirigieren. "Wenn in Mönchsondheim und Nenzenheim der Bedarf gegeben ist, dann wäre das machbar, ansonsten würde es wenig Sinn ergeben", sagte Josef Mend. Das Gremium beschloss, dem Kindergarten-Team die Möglichkeiten zu geben, um die Raumsituation zu verbessern.

    Weitere Themen im Bauausschuss

    • Das Gremium zeigte sich gesprächsbereit zur Anfrage des Nenzenheimer Pferdefreundes Andreas Rautenbach. Das Mitglied des Vereins Pferdefreunde Nenzenheim möchte eine Ovalbahn für das Training mit Island-Pferden anlegen. Dazu hat Rautenbach eine Fläche im Besitz der Stadt, die ehemals Mülldeponie war, im Auge. Die Bahn soll rund 3500 Quadratmeter groß werden. Rautenbach möchte die Fläche entweder pachten oder kaufen. Das Gremium war sich einig, das Ansinnen zu überdenken und nach rechtlichen Prüfungen sich wieder mit dem Thema zu befassen.
    • Die Stadt ist neben 140 Hektar Wald Besitzer des Gutshofs auf dem Schwanberg. Dort ist heuer eine Mieterin ausgezogen und jetzt stellte sich die Frage, wie die Stadt das Gebäude nutzen will. Die Stadt hatte das Ratsmitglied und Handwerksmeister Bernd Hartmann damit beauftragt, die Schäden am Dach unter die Lupe zu nehmen. Das Dach ist undicht, weder die Raumdecke zum Spitzboden nach das Dach selbst ist gedämmt und obendrein gibt es Schäden am Putz, der Verblechung und am Mauerwerk. Hartmann bezifferte seine Grobschätzung zum Beheben der Schäden am Dach auf etwa 32 000 Euro. "Sollen wir Architekten beauftragen oder sollen wir erst abwarten bis ein Schwanberg-Konzept vorliegt?", fragte Mend in die Runde. Die Ratsrunde folgte der Meinung von Otto Kolesch, einen Architekten zu beauftragen, das Dach zu sanieren und mit übersehbaren Aufwand die Wohnung zum Vermieten bereit zu machen.
    • Vor dem Anwesen des Dornheimer Thomas Denninger sind rund drei Meter zur Hellmitzheimerstraße, der  Ortsdurchfahrt, unbefestigt. Dem Rat leuchtete sofort ein, dass hier Handlungsbedarf besteht. Der Bauhof wird das benötigte Pflastermaterial stellen und die Fläche in Ordnung gebracht. In diesem Zusammenhang sprach der Bürgermeister an, dass die Stadt einen neuen Anlauf nimmt, damit das zuständige Staatliche Bauamt die Straße saniert.
    • Der Bauausschuss entsprach der Bitte von zwei Anlieger-Familien am, den Zaun am Spielplatz im Iphöfer Baugebiet Ost III zu versetzen. Somit können zwei oder drei schräg angelegte Parkplätze angelegt werden. Das lindert die Parkproblematik in der Schafhofgrabenstraße.

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