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    SEGNITZ

    Missstimmung über Hunde am Badestrand

    Es geht voran mit den Arbeiten am Dorfgemeinschaftshaus in Segnitz. In der Ratssitzung am Montagabend vergaben die Räte ... Foto: Robert Haaß

    Glück gehabt: Das Ausschreibungsergebnis der Putz-, Maler- und Lackierarbeiten für das neue Dorfgemeinschaftshaus in Segnitz liegt deutlich unter der Kalkulation, wie bei der Auftragsvergabe in der Ratssitzung am Montagabend bekannt wurde. Anstelle von geschätzten 126 000 Euro liegt das Angebot des wenigstnehmenden Bieters bei knapp 100 000 Euro. Fünf Angebote waren insgesamt eingegangen, das höchste lag bei rund 180 000 Euro. Einstimmig vergab das Gremium deshalb den Auftrag an die Firma Karl Schmidt aus Adelshofen.

    Weitere Punkte der Sitzung waren:

    Bekommt Segnitz nun einen eigenen Badestrand für Hunde? Nein, das war nur ein Scherz in der Sitzung – aber für die Räte mit ernstem Hintergrund. Denn in der neuen Badebucht wurde eigens ein Sandstand angelegt - allerdings für Kinder. Trotzdem werden dort auch immer wieder Hunde ins Wasser gelassen, was die Räte gar nicht entzückt, denn Hunde könnten auch an anderen Stellen am Mainufer ins Wasser gehen. Nun soll ein Verbotsschild Abhilfe schaffen. Ansonsten wird die Badebucht von den Besuchern sehr gut angenommen, so dass sich auch die Investition für den Sand, immerhin 255,99 Euro, rechtfertigen lässt. Noch nicht genutzt werden darf der Spielplatz dort, denn noch muss der angesäte Rasen richtig durchwurzeln. Ein Ärgernis sind nach wie vor parkende Pkw in diesem Bereich. Doch auch hier handelt die Gemeinde, wie Bürgermeisterin Marlene Bauer sagte: Die Zufahrten werden mit Schranken gesperrt. Die Gartenbesitzer bekommen für Be- und Entladetätigkeiten allerdings einen Schlüssel.

    Um auf der sicheren Seite zu sein, lässt die Gemeinde regelmäßig die Spielplätze auf Sicherheit hin überprüfen. Die Kosten hierfür: 439 Euro.

    In nichtöffentlicher Sitzung haben die Räte die Zuschüsse für die Sanierung denkmalgeschützer Gebäude in Segnitz erhöht, wie die Bürgermeisterin bekannt gab. Anstelle von 1600 Euro gibt es künftig zehn Prozent der Zuschussfähigen Kosten erstattet, maximal jedoch 2500 Euro pro Bauvorhaben. Die Summe ist auf jährlich 10 000 Euro beschränkt.

    Die Ausschreibung für die Arbeiten zur Dorferneuerung ist fertig und soll im September im Staatsanzeiger veröffentlicht werden. Die Submission ist dann für Oktober diesen Jahres geplant.

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